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Start der Offensive auf IS-Hochburg Al-Rakka

Extremisten sollen aus ihrer De-facto-Hauptstadt vertrieben werden.

beirut. Die vorwiegend kurdischen demokratischen Kräfte Syriens haben eine Operation zur Rückeroberung der Stadt Al-Rakka von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) begonnen. Das gab die von den USA unterstützte Koalition aus kurdischen, arabischen und christlichen Kämpfern am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Ein Issa, nördlich von Al-Rakka bekannt. An dem Einsatz sollen den Angaben zufolge 30.000 Kämpfer beteiligt sein.

Die SDF werden von den syrisch-kurdischen Volksschutzeinheiten YPG dominiert. Die USA betrachten die syrisch-kurdischen Kämpfer als effektivste Truppe im Kampf gegen den IS. Die Türkei sieht sie als Terrororganisation. Ankara hat angekündigt, keine Rolle der Kurden bei der Befreiung Al-Rakkas zu akzeptieren. Die SDF äußerten am Sonntag die Hoffnung, dass sich die Türken nicht „in innere syrische Angelegenheiten einmischen“ würden. Al-Rakka gilt als die De-facto-Hauptstadt des IS. Vor knapp drei Wochen hatten irakische Truppen eine Kampagne gestartet, um IS-Extremisten aus Mossul im Irak zu vertreiben. Bereits vor der Offensive auf Mossul hatten US-Vertreter erklärt, eine Militäraktion gegen den IS in Al-Rakka könnte fast gleichzeitig erfolgen.

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