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Tumulte zwingen Trump bei einem Auftritt in Nevada von der Bühne

Beamte des Secret Service unterbrechen Trumps Wahlkampf-Auftritt in der Stadt Reno.  Foto: reuters

Beamte des Secret Service unterbrechen Trumps Wahlkampf-Auftritt in der Stadt Reno. Foto: reuters

Schrecksekunde für republikanischen Kandidaten. Später konnte er seine Rede fortsetzen.

reno. Wegen einer vermeintlichen Bedrohung haben Beamte des Secret Service den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump bei einer Rede im US-Staat Nevada abrupt von der Bühne geholt. Ein Mann aus dem Publikum wurde festgenommen, kurze Zeit später aber wieder freigelassen, wie der örtliche Sender KRNV am Wochenende nach dem Vorfall in der Stadt Reno berichtete. Eine Waffe wurde nach Angaben des Secret Service, der für Personenschutz zuständig ist, nicht gefunden. Trump kam wenige Minuten nach dem Vorfall auf die Bühne zurück und setzte seine Rede fort.

Handgemenge

Augenzeugen schilderten nach Medienberichten, dass jemand im Publikum plötzlich gerufen habe: „Er hat eine Waffe.“ Trump selbst schirmte zunächst seine Augen mit der Hand ab und spähte in die Menge, bevor er von den Personenschützern von der Bühne gedrängt wurde. Danach kam es zu einem Handgemenge in der Nähe des Rednerpults. Im Fernsehen waren Bilder eines Mannes zu sehen, der von Sicherheitsbeamten abgeführt wurde. Der Festgenommene sagte nach Angaben von NBC News, er sei sein Leben lang Republikaner und habe nur versucht, ein Schild mit der Aufschrift „Republikaner gegen Trump“ hochzuhalten.

Die Kandidatur des schillernden Immobilienunternehmers ist selbst innerhalb seiner eigenen Partei hoch umstritten. Trump dankte den Sicherheitskräften danach via Twitter „für ihre schnelle und professionelle Antwort“. Nach seiner Rückkehr auf die Bühne sagte er: „Niemand hat gesagt, dass es leicht für uns werden würde. Aber wir werden niemals gestoppt werden. Niemals gestoppt.“

Knappes Rennen in Florida

Die Demokratin Hillary Clinton wirkte nach einem Kundgebungsmarathon in Florida etwas angeschlagen. Bei einer Rede war sie heiser und nur noch schwer zu verstehen, als sie am Ende leidenschaftlich ausrief: „Ich möchte eine Präsidentin für alle sein, lasst uns loslegen und für unser Land stimmen.“ Florida zählt zu den am heißesten umkämpften Bundesstaaten: Hier liegen die Ex-Außenministerin und der Multimilliardär in den Umfragen praktisch Kopf an Kopf.

Das FBI spricht Clinton frei

Washington. (VN) Eine Prüfung von neu entdeckten E-Mails habe kein kriminelles Verhalten der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ergeben. Dies teilte am Sonntagabend (MEZ) FBI-Chef James Comey in einem Brief mit.

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