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Experten raten Clinton zur Anfechtung der Wahl

Wurde Hillary Clinton durch Manipulationen um ihren Sieg gebracht? Eine Gruppe von IT- und Wahlrechtsexperten glaubt das.  Foto: AFP

Wurde Hillary Clinton durch Manipulationen um ihren Sieg gebracht? Eine Gruppe von IT- und Wahlrechtsexperten glaubt das. Foto: AFP

Offenbar Hinweise auf Manipulationen in Wisconsin, Michigan und Pennsylvania entdeckt.

washington. (VN) Eine Gruppe von IT- und Wahlrechtsexperten glaubt an Manipulationen bei der US-Präsidentschaftswahl vom 8. November. Die Ergebnisse der unterlegenen Kandidatin Hillary Clinton in den Bundesstaaten Wisconsin, Michigan und Pennsylvania wichen auffällig ab, berichtete das “New York Magazine” unter Berufung auf die Aktivisten. Es gebe ein Muster von Anhaltspunkten dafür, dass sie manipuliert oder gehackt worden sein könnten. Beweise habe man aber keine. Die Gruppe drängt nun dem Bericht zufolge Clinton dazu, eine Neuauszählung zu fordern.

Die Ergebnisse in den drei Staaten sind sehr knapp ausgefallen. In Wisconsin (zehn Wahlleute) hat die Demokratin den Aktivisten zufolge in Bezirken mit elektronischer Stimmabgabe sieben Prozent weniger Stimmen erhalten als in Bezirken, die andere Wahlmethoden verwenden. Das summiere sich auf 30.000 Stimmen. Clinton hat den Staat mit 27.000 Stimmen verloren. In Michigan (16 Wahlleute) ist nach wie vor nicht zu Ende ausgezählt, Republikaner Donald Trump liegt 0,3 Prozentpunkte vorne. In Pennsylvania (20 Wahlleute) hatte er knapp einen Prozentpunkt Vorsprung und überschritt für viele überraschend die nötige Zahl von 270 Wahlleuten. Im “Electoral College”, der Gruppe der Wahlleute, liegt er bei 290 und Clinton bei 232.

Andere Experten äußerten Zweifel an den Vorwürfen. Der Wahlanalyst Nate Silver erklärte etwa in Bezug auf den auffälligen Vorsprung Trumps in einigen Gegenden in Wisconsin, dass der Effekt sich in Luft auflöse, wenn man Ethnie und Bildungsgrad der Wähler miteinbeziehe.

Der designierte Präsident Trump ist unterdessen auf Distanz zu einigen seiner früheren Ansagen gegangen. In einem “New York Times”-Interview rückte er unter anderem von seiner Äußerung, wonach die menschengemachte Klimaerwärmung ein “Scherz” sei, ab. Auf einen Rückzug der USA aus dem Pariser Klimavertrag wollte er sich nicht festlegen. Zudem erklärte er, dass er doch keine Strafverfolgung von Clinton wegen der E-Mail-Affäre wünsche. Von rechten Bewegungen distanzierte sich der zukünftige Präsident.

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