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Der Schock bei Anrainern sitzt tief

Nachbarn schildern den brutalen Raubüberfall, der bei vielen Götznern Spuren hinterlässt.

Götzis. Blaulicht, riesiges Polizeiaufgebot: Spezialeinheiten umstellen das zweistöckige Wohnhaus im Götzner Kornfeld. Das sonst so beschauliche Wohnquartier mit seinen Einfamilienhäusern wurde Ziel eines brutalen Raubüberfalls. Am Tag nach der Tat ist für die Anwohner nichts mehr, wie es war. „Natürlich überlege ich mir jetzt, ob ich die Sicherheitsmaßnahmen verstärken soll. Eigentlich habe ich mich hier immer sicher gefühlt“, sagt Bertram Frei, der die Opfer gut kennt. Die Einsatzkräfte seien sehr schnell vor Ort gewesen und hätten Schlimmeres verhindert. „Der Schock sitzt hier bei allen tief“, so der Nachbar im Gespräch mit den VN weiter. Jetzt will er sich eine Überwachungskamera anschaffen.

Die Tat lässt in Götzis niemanden kalt. Sie ist Gesprächsthema. „Die Angst der Götzner, dass sie das gleiche Schicksal ereilt, war in den ersten Stunden verständlicherweise groß“, sagt Bürgermeister Christian Loacker. Die neuen Erkenntnisse, dass die Opfer gezielt ausgesucht wurden, hätten für eine gewisse Entspannung gesorgt, zeigt sich das Gemeindeoberhaupt vor allem auch darüber erleichtert, dass der Überfall für die Opfer einigermaßen glimpflich geendet hat und sie jetzt gut betreut werden.

Im ersten Moment geschockt war auch Nachbarin Evi Fend. Es sei hier ja bisher nie etwas passiert, beschreibt sie die Wohngegend als sehr ruhig. Erleichtert zeigt auch sie sich über die jüngsten Ermittlungsergebnisse. „Trotzdem ist es sehr schlimm, was hier passiert ist“, sorgt sie sich um die betroffene Familie, die sie gut kenne.

Überfall hinterlässt Spuren

Als sie aus dem Fenster schaute, sah sie Polizeiautos und Kräfte des Sondereinsatzkommandos Cobra. „Alles war beleuchtet. Alle Nachbarn standen beieinander und warteten die Situation ab“, schildert Imelda Koholzer den dramatischen Polizeieinsatz am Mittwochabend. Auch sie mache sich jetzt Gedanken, was sich in Zukunft ändern muss. „Bisher war das hier ja eine sehr ruhige Gegend. Das Garagentor werde ich aber sicher nicht mehr wie früher gelegentlich offenlassen.“ Diese Zeiten seien jetzt vorbei.

Der Überfall hinterlässt bei vielen Götznern Spuren.

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