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Sigurdsson vor Absprung

Jubel bei Dagur Sigurdsson nach Olympia-Bronze in Rio.  reuters

Jubel bei Dagur Sigurdsson nach Olympia-Bronze in Rio. reuters

Ära des Isländers als Handballbundestrainer der Deutschen soll nach WM 2017 enden.

Berlin. Paukenschlag im deutschen Handball: Meistermacher Dagur Sigurdsson steht vor dem Absprung, der zuletzt erfolgreichen Natio­nalmannschaft droht der Verlust ihres Vordenkers. Die Ära des 43-jährigen Isländers als DHB-Bundestrainer, in der Sigurdsson die Bad Boys sensationell zum Europameistertitel und im Sommer zu Olympia-Bronze führte, könnte schon im Frühjahr enden.

Bei der Entscheidung über die Zukunft Sigurdssons geht es nicht nur um finanzielle Belange, vielmehr sollen persönliche Beweggründe ausschlaggebend sein. „Es gibt immer Situationen im Leben, in denen man einen anderen Weg einschlagen kann, manchmal auch muss. Dagur hat sehr, sehr lange mit mir über das Thema gesprochen, es überfährt mich nicht“, sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning. „Dagur hat sich durch seine Erfolge zu einem der begehrtesten Trainer in der Welt entwickelt. Es geht aber nicht nur um Geld, es geht bei Dagur auch um Lebensplanung.“

Hanning betonte, dass noch in diesem Jahr eine Entscheidung getroffen und verkündet wird. Eine Trennung noch vor der WM zu Jahresbeginn (11. bis 29. Jänner 2017) in Frankreich sei allerdings „ausgeschlossen“.

Persönlich war der langjährige Bregenz-Spielertrainer (vier HLA-Titel und ein ÖHB-Cup-Triumph) für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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