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Eine bittere Pille für Tamara Bösch

Anfang des Monats feierte Tamara Bösch ihr Comeback im österreichischen Nationalteam. Foto: GEPA

Anfang des Monats feierte Tamara Bösch ihr Comeback im österreichischen Nationalteam. Foto: GEPA

Jähes Saisonende für Deutschland-Legionärin wegen eines Kreuzbandrisses.

Leipzig. (VN-jd) „Aufgeben ist keine Option“ – diese Aussage steht auf der Facebookseite von Tamara Bösch. Die 27-jährige Lustenauerin, seit Sommer beim deutschen Rekordmeister HC Leipzig
unter Vertrag, blieb in der Schlussphase des Bundesligaspiels gegen den SVG Celle (33:19) nach einer harmlos aussehenden Attacke mit schmerzverzerrten Gesicht liegen. Die Diagnose nach der MRT-Untersuchung am folgenden Tag war niederschmetternd: Bösch zog sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes am rechten Knie zu, wurde bereits in Leipzig operiert und muss ihre Premierensaison in der deutschen Eliteliga vorzeitig ad acta legen.

Aufmunternde Worte

Dabei hatte sich die Linkshänderin nach acht erfolgreichen Saisonen im Trikot des LC Brühl St. Gallen im Juli dem Traditionsverein in Sachsen angeschlossen und war auf dem besten Weg, als Profisportlerin Fuß zu fassen. Nach dem Einzug in die Gruppenphase in der Champions League und den ersten beiden Partien in der Königsklasse sowie sechs Ligaeinsätzen war Bösch zurzeit gerade dabei, sich in Leipzig zu etablieren. „Das ist wirklich sehr bitter, und es tut mir unheimlich leid. Zum Glück hat Tamara eine starke Physis, und ich bin überzeugt, dass sie stärker zurückkommen wird. Sie bekommt von uns die Zeit, die sie benötigt“, so die aufmunternden Worte von Leipzig-Trainer Norman Rentsch.

Durch die Verletzung steht Bösch auch dem österreichischen Frauenteam in der anstehenden Qualifikation für die WM-Endrunde im Dezember 2017 in Deutschland nicht zur Verfügung. In der Qualifikation trifft Österreich vom 2. bis 4. Dezember in Torshavn auf Gastgeber Faröer Inseln, Island und Mazedonien. Bösch hatte vor wenigen Tagen nach einer über fünfjährigen Pause seit April 2011 ihr Comeback im ÖHB-Frauenteam gefeiert und in den beiden Spielen gegen Kroatien insgesamt fünf Treffer erzielt.

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