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Altacher Fohlen zeigten Moral

von thomas knobel
Johannes Tartarotti (Bildmitte) kam im Sommer von der Akademie zu Altachs Amateuren. Foto: stiplovsek

Johannes Tartarotti (Bildmitte) kam im Sommer von der Akademie zu Altachs Amateuren. Foto: stiplovsek

Rheindörfler setzten Siegeszug gegen Austria Salzburg trotz 0:2-Rückstand fort.

altach. Ein starkes Sextett fehlte, Unterstützung aus der Profiabteilung gab es ebenfalls keine und trotzdem haben Altachs Amateure ihren Erfolgslauf in der Festung Cashpoint-Arena fortgesetzt. Allerdings war es für die Schützlinge von Altach-Coach Dietmar Berchtold ein Spiel mit Höhen und Tiefen. Denn nach 36 Minuten lag die zweite Kampfmannschaft der Altacher gegen Austria Salzburg nach zwei Gastgeschenken unglücklich mit 0:2-Toren zurück. Stefan Sonderegger und Co. drehten die Partie anschließend in Überzahl – der Salzburger Danijel Morariju wurde in der 45. Minute wegen Torraubs ausgeschlossen.

Am Ende feierten Altachs Amateure den siebenten Heimsieg, der fünfte Erfolg in Serie in dieser Saison. Spätestens nach diesem Sieg zählt die SCRA-Fohlentruppe zu den Topteams in der Regionalliga West. Die Handschrift von Coach Berchtold sowie die Weiterentwicklung der jungen Mannschaft ist klar ersichtlich. Vier verschiedene Torschützen trugen sich im Duell gegen Salzburg in die Torschützenliste ein. „Staubsauger“ Stefan Umjenovic (45.) verwandelte einen Handelfmeter bombensicher zum Anschlusstreffer. Nach Seitenwechsel hatten die Mozartstädter dem Alt­acher Sturmlauf nichts mehr entgegenzusetzen, und die Treffer fielen zwangsläufig. Zunächst knallte Patrick Seeger (66.) aus vollem Lauf den Ball ins lange Eck. Verteidiger Szilard Pecseli (77.) traf aus kurzer Distanz zur 3:2-Führung. Als Offensivspieler Daniel Nussbaumer vier Minuten vor dem Schlusspfiff das
4:2 gelang, war der neunte Saisonsieg der Hausherren endgültig unter Dach und Fach.

Weitere gute Chancen

Mit dem Ergebnis waren die Salzburger noch gut bedient, denn die Rheindörfler ließen mehrere Hochkaräter noch aus. So vergaben Umjenovic (24./Morariju klärt auf der Linie), Stefan Sonderegger (25./Fabian klärt auf der Linie), Seeger (26./88.), Pecseli (38.), Nussbaumer (52./69.) und Mathias Frick (76.)
gute Einschussmöglichkeiten. „Ich bin megastolz auf meine junge Mannschaft. Ohne Kaderspieler mit solch einer Moral nach 0:2 das Spiel noch verdient zu gewinnen, spricht eine deutliche Sprache. Ein Riesenkompliment an alle Akteure“, sagte ein glücklicher Altacher Amateure-Coach Berchtold.

Die rund 200 Salzburg-Fans im Gästesektor verhielten sich vorbildhaft, und es kam zu keinen Vorfällen.

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