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Köln setzt HSV-Krise fort

Anthony Modeste (Mitte) liegt mit sensationellen elf Treffern aus neun Spielen klar an der Spitze der Torjägerliste. Foto: apa

Anthony Modeste (Mitte) liegt mit sensationellen elf Treffern aus neun Spielen klar an der Spitze der Torjägerliste. Foto: apa

Der 1. FC Köln holte gegen den Bundesliga-Dino Hamburg einen klaren 3:0-Sieg.

köln. Die Kölner Truppe spielt in der deutschen Fußball-Bundesliga weiter ganz oben mit. Das Team von Trainer Peter Stöger setzte sich gestern Abend in der neunten Runde zu Hause gegen den Hamburger SV mit 3:0 durch und liegt mit 18 Punkten sensationell auf Rang vier. Nur fünf Zähler fehlen auf den Spitzenreiter Bayern München. Der HSV ist hingegen weiter siegloser Letzter, kommt auch unter Trainer Markus Gisdol nicht in Fahrt. Matchwinner der Kölner vor 50.000 Zuschauern war Anthony Modeste mit einem Hattrick (60., 82., 86.) und seinen Saisontoren neun bis elf. Der Topscorer hätte ein weiteres Mal treffen können, vergab aber vor der Pause einen Elfmeter (41./Stange).

Zu viele Platzverweise

Für den HSV, der Bobby Wood in der 58. Minute nach einer Tätlichkeit mit einer Roten Karte verlor, war es die siebte Niederlage im neunten Spiel. Die Hamburger haben damit in dieser Saison schon mehr Rote Karten kassiert als Punkte geholt und Tore erzielt (jeweils zwei).

Peter Stöger fand dennoch lobende Worte für den Gegner. „Es war für uns das erwartet schwere Spiel. Der HSV hat gezeigt, dass er normalerweise nicht da unten stehen muss. Wir haben uns bei Ballbesitz richtig schwer getan“, lobte der Österreicher die Hamburger.

Noch besser als bei Köln läuft es beim Bundesliga-Neuling RB Leipzig. Mit 2:0 besiegte man in einem zähen Spiel Darmstadt 98 und setzte so den Erfolgslauf fort. Noch keines der neun Liga­spiele ging verloren. Zu aller Überraschung war es Marcel Sabitzer, der die roten Bullen zum Sieg schoss. Der österreichische Flügelflitzer kehrte früher als gedacht von seiner Verletzung zurück und erzielte nach seiner Einwechslung beide Treffer für die Leipziger. Die Hasenhüttl-Truppe steht somit mit nur zwei Punkten Rückstand auf Platz zwei.

Der HSV hat gezeigt, dass er nicht da unten stehen muss.

Peter Stöger
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