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Wälder mit Feuer, VEU schlief zu lange

Marcel Wolf führte den EC Bregenzerwald mit zwei Unterzahltoren zum 6:4-Erfolg gegen den HC Gröden. Foto: stiplovsek

Marcel Wolf führte den EC Bregenzerwald mit zwei Unterzahltoren zum 6:4-Erfolg gegen den HC Gröden. Foto: stiplovsek

EC Bregenzerwald setzte sich gegen Gröden 6:4 durch, Lustenau gewann in Fassa.

schwarzach. (VN-do-ko) Die Auftritte des EC Bregenzerwald waren zuletzt immer ein Spektakel mit vielen Toren. 13 Treffer gab es in Lustenau, neun in Cortina – und nun zehn gegen Gröden. Beim 6:4-Heimsieg waren sie auch so verteilt, dass nach fünf Niederlagen wieder drei Punkte auf dem Konto verbucht werden durften. „Wir haben endlich wieder das Bregenzerwälder Feuer gezeigt“, freute sich Coach Alex Stein. „Wir waren körperlich stark, haben die Zweikämpfe gewonnen, waren in Puckbesitz das bessere Team. Marcel Wolf hat ein großartiges Spiel gemacht, er hat die Mannschaft geführt. Aber am Ende gewinnst oder verlierst du nicht wegen einem Spieler, es ist immer eine Teamleistung.“ Für die Wälder war das Startdrittel mit einer 2:0-Führung durch Maximilian Hohenegg (11.) und Wolf (16.) schon Gold wert. Denn mit 3:3 und 1:1 hielt Gröden in der Folge die weiteren Abschnitte ausgegeglichen. Und beim Stand von 3:2 war Thomas Stroj der Held des Abends: Er bewahrte die Wälder vor dem Gegentreffer zum 3:3, kurz darauf war Wolf in Unterzahl mit dem 4:2 zur Stelle. Was für ein Rückhalt der Torhüter war, zeigt auch die Statistik: 52 Schüsse kamen auf sein Gehäuse, die Gegenüber Gianluca Vallini (der aktuelle Nationalteamgoalie Italiens) und Martin Rabanser (ab 22.) mussten nur 32 Mal eingreifen. Stein: „Man konnte an Toms Augen ablesen, dass er mit viel Selbstvertrauen dabei war.“

Feldkirch erst am Ende stark

Zu spät aufgewacht ist die FBI VEU Feldkirch bei der 2:3-Niederlage gegen Asiago. Die Italiener machen aus dem offensiven Beginn mehr, gingen mit druckvollem Spiel durch Michele Stevan (9.) und Andreas Lutz (32.) 2:0 in Führung. Nach dem zweiten Treffer von Lutz zum 3:0 in Überzahl nahm VEU-Coach Michael Lampert ein Timeout – und Dylan Stanley (49.) sowie Kevin Puschnik (52.) im Powerplay verkürzten auf 2:3. Am Ende riskierte Feldkirch alles, ersetzte Torhüter Bernhard Bock durch einen zusätzlichen Feldspieler, der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen.

Der EHC Alge Lustenau wartete in Fassa mit einer Aufstellungs-Überraschung auf: der 18-jährige Villacher Thomas Winkler gab beim 5:2-Erfolg seine Premiere im Dress der Sticker. Der Verteidiger stellte sich gleich mit einem Treffer vor. Apropos Abwehrspieler: Dusan Devecka war bei den weiteren vier Treffern von Max Wilfan (22./51.), Gatis Gricinskis (57.) und Petr Vala (59.) der Assistgeber. Gerald Ressmanns Team hatte gegen die Ladiner lange zu kämpfen, drei Tore in den letzten zehn Minuten machten den Sieg perfekt.

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