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Dwamena mit dem Triple-Pack

von Thomas Knobel aus Grödig
Wiedersehen von Raphael Dwamena mit Emir Karic. Foto: gepa

Wiedersehen von Raphael Dwamena mit Emir Karic. Foto: gepa

Austria gewinnt trefferreiches Spiel bei Liefering 5:3 und rückt dem Leader nahe.

Grödig. Nur einen Tag nachdem der LASK in der Tabelle an der Austria vorbeigezogen war, haben die Lustenauer zurückgeschlagen. Im trefferreichsten Spiel der Runde feierte die Chabbi-Elf einen 5:3-Auswärtssieg bei Tabellenführer Liefering. Damit holten sich die Grün-Weißen nicht nur Rang zwei, den derzeitigen Aufstiegsplatz, zurück, sondern verringerten den Rückstand auf die Jungbullen auf einen Punkt. Kapitän Christoph Stückler und Co. sind nun schon seit sechs Spieltagen ungeschlagen. Mann des Abends in Gröding war mit Raphael Dwamena ausgerechnet ein Ex-Lieferinger. Der 21-jährige Torjäger aus Ghana, der zuletzt vier Spiele ohne Treffer geblieben war, profitierte dabei von den Fehlern der auf vielen Positionen veränderten Liefering-Elf.

Druckvolle erste Halbzeit

Die Austria zog von Beginn an ein starkes Pressing-Spiel auf. Die Mannschaft, von Coach Lassaad Chabbi sehr offensiv eingestellt, machte viel Druck und hatte in Dwamena einen Spieler mit dem Torriecher. Schon nach fünf Minuten jubelte der Austria-Stürmer ein erstes Mal, in Minute 23 doppelte er nach. Der Zweitorevorsprung sollte aber kein Ruhepolster sein, wie sich nach der Pause herausstellte. Das lag vor allem daran, dass die Salzburger die Schlagzahl erhöhten. Die Austria aber beantwortete den schnellen Anschlusstreffer durch Lorenz Grabovac (46.) mit sehr starkem Konterspiel. Innert zehn Minuten zogen die Chabbi-Schützlinge auf 4:1 davon. Der Sieg aber war damit noch immer nicht unter Dach und Fach. Denn Masaya Okugawa und Samuel Tetteh verkürzten auf 3:4.

Noch einmal Spannung in der Schlussphase. Dies hätte sich die Austria ersparen können. Selbst auf der Trainerbank war nun die Anspannung spürbar. „Erst nach dem Schlusspfiff war ich mir sicher“, freute sich Coach Chabbi über den Sieg und widmete diesen den rund 60 mitgereisten Fans. Die Gerüchte, wonach er als Trainer bei Bundesligist St. Pölten im Gespräch sein soll, wollte er nicht wirklich kommentieren – aber auch nichts ausschließen.

Wieder ein neues System

Am Ende aber war es Dwamena, der sein Team mit seinem dritten Treffer erlöste und den siebten Auswärtssieg sicherstellte. Somit blieben die drei Gegentreffer im Duell der beiden offensivstärksten Teams der Liga nur ein kleines Ärgernis für die Mannschaft, die gegenüber dem letzten Spiel auf zwei Positionen – Joppich für Sobkova und Krainz für Grubeck – umgestellt worden war. Vor der Viererabwehr sollte Mario Bolter „Feuerwehrmann“ spielen, davor das Vierer-Mittelfeld mit Bruno, Grabher, Krainz und Durmus das Angriffsspiel ankurbeln.

Ich will aufsteigen. Dazu braucht es noch viele Tore von mir.

Raphael Dwamena
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