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Pflichtaufgabe zum Start

Mit 145 Länderspielen und 621 Toren ist Robert Weber der Dienstälteste und Topgoalgetter im aktuellen ÖHB-Kader. Foto: gepa

Mit 145 Länderspielen und 621 Toren ist Robert Weber der Dienstälteste und Topgoalgetter im aktuellen ÖHB-Kader. Foto: gepa

Handball-Männerteam startet am Mittwoch als Favorit gegen Finnland in die EM-Quali­fikation.

Schwarzach. (VN-jd) Im Jänner 2018 werden zum 13., aber zugleich letzten Mal, 16 Teams an der Endrunde der Handball-EM teilnehmen. Nach dem Championat in Kroatien werden 2020 die kontinalen Titelkämpfe erstmals in der Geschichte in drei Ländern (Österreich, Schweden und Norwegen) über die Bühne gehen, zudem die Anzahl der Mannschaften auf 24 Teams aufgestockt.

Für Österreichs Männerteam beginnt der Anlauf auf die zweite Endrundenteilnahme nach der Heim-EM 2010 (Rang neun) am Mittwoch (20.25 Uhr) in Wr. Neustadt gegen Finnland. Am Sonntag ist die Truppe von Teamchef Patrekur Johannesson in Sarajevo bei Bosnien-Herzegowina zu Gast. Für den 44-jährigen Isländer ist die Auftaktpartie gegen seine entfernten skandinavischen Landsleute bereits ein Schlüsselspiel: „Von einer Pflichtübung kann keine Rede sein. Wir müssen jeden Gegner ernst nehmen und gehen nicht nur wegen des Heimvorteils und der Ergebnisse der letzten direkten Duelle als Favorit in die Partie, müssen dies aber auch auf dem Parkett unter Beweis stellen.“ In den bisherigen 24 Vergleichen mit Finnland ging Österreich 18 Mal als Sieger vom Parkett, seit der letzten Niederlage im Jänner 2006 in Helsinik gab es acht Siege in Folge.

Aleksic dazu, Klopcic sagt ab

Mit Magdeburg-Legionär Robert Weber, Dominik Schmid und Gerald Zeiner von HLA-Leader Alpla HC Hard bzw. den beiden Bregenz-Akteuren Dominik Bammer und Goran Aleksic scheinen fünf Vorarlberger im 16-Mann-Kader für die erste Qualifikationsphase auf. Während der 34-jährige Aleksic, der im Dezember 2015 eingebürgert wurde, für den verletzten Nikola Marinovic nominiert wurde, musste Bregenz-Flügelflitzer Marian Klopcic (Muskelfaserriss im Oberschenkel) absagen und wurde durch Julian Ranftl (West Wien) ersetzt. Zum Nachfolger des im Juni zurückgetretenen Viktor Szilagyi als Kapitän der ÖHB-Auswahl wurde der beim Bergischen HC spielenden Linkshänder Maximilian Hermann bestimmt. „Er hat Erfahrung und spielt zentral in der Deckung und im Angriff. Es war wichtig für mich, einen Spieler auszuwählen, der im Zentrum spielt“, betont Johannesson. Vor Beginn wird Vitas Ziura (37) offiziell verabschiedet. Der gebürtige Litauer, seit 2003 bei den Fivers Margareten und 2005 eingebürgert, absolvierte 94 Länderspiele für Österreich und erzielte dabei 200 Tore.

Klare Vorgabe des Trainers

Bezüglich Zielsetztung hat der seit November 2011 als ÖHB-Teamchef fungierende Johannesson klare Vorstellungen: „Wir wollen aus eigener Kraft die Endrunde schaffen. Notwendig dafür ist ein Top-2-Rang in der Abrechnung. Mit Topfavorit Spanien scheint ein Platz fix vergeben, doch unter normalen Umständen, sofern wir ohne Verletzungen bleiben, sollte dieses Vorhaben realisierbar sein. Aus diesem Grund hat das Auswärtsspiel in Bosnien aus unserer Sicht bereits richtungsweisenden Charakter für uns.“

Handball

13. Europameisterschaft der Männer 2018 in Kroatien

Zeitraum: 12. bis 28. Jänner

Spielorte: Arena Zagreb (15.200 Plätze), Spaladium Arena Split (11.000),
City Hall Varazdin (5200), Zatika Sport Centre Porec (3500)

Internet: www.eurohandball.com

Qualifikation

Gruppe 3, 1./2. Spieltag

Österreich – Finnland Mittwoch, 20.25 Uhr

Arena Nova Wr. Neustadt, SR Nikolov/Nachevski (MKD)

Bosnien-Herzegowina – Österreich Sonntag, 20 Uhr

Sarajevo, SR Horacek/Novotny (CZE)

Die weiteren ÖHB-Spieltermine

Österreich – Spanien 3./4. Mai*

Spanien – Österreich 6./7. Mai*

Finnland – Österreich 14./15. Juni*

Österreich – Bosnien-Herzegowina 17./17. Juni*

Erklärung: *... die genauen Spieltermine bzw. Austragungsorte werden erst festgelegt

» Modus: Der Erste und Zweite der insgesamt sieben Gruppe bzw. der beste Dritte (Ergebnisse nur gegen die Aufsteiger werden berücksichtigt) qualifizieren sich für die Endrunde. Bereits fix qualifiziert sind Kroatien (Ausrichter) und Frankreich (Titelverteidiger)

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