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Österreich verzichtet auf Jugendspiele in der Türkei

ÖOC-Präsident Karl Stoss zieht nach einer Reisewarnung für die Türkei die Nennung der österreichischen EYOF-Delegation zurück.  Foto: Gepa

ÖOC-Präsident Karl Stoss zieht nach einer Reisewarnung für die Türkei die Nennung der österreichischen EYOF-Delegation zurück. Foto: Gepa

Nach einer Reisewarnung hat das ÖOC für das Festival in Erzurum Sicherheitsbedenken.

Wien. (VN) Das Präsidium des Österreichischen Olympischen Comités hat nach eingehenden Diskussionen entschieden, keine Nennung für die Europäischen Olympischen Jugendspiele (European Youth Olympic Festival, kurz EYOF) von 11. bis 18. Februar in Erzurum abzugeben. Es ist das erste Mal in der 25-jährigen EYOF-Geschichte, dass Österreich keine Delegation entsendet. „Für die Türkei besteht eine aktuelle Reisewarnung. Wir können die Verantwortung niemandem zumuten, mit Jugendlichen in ein Krisengebiet mit erhöhtem Sicherheitsrisiko zu reisen. Angesichts der aktuellen Ereignisse rückt der Sport in den Hintergrund, muss unsere höchste Priorität die Sicherheit der Teilnehmer und Betreuer sein“, stellte ÖOC-Präsident Karl Stoss klar. „Die Entscheidung fiel einstimmig, ist auch im Sinne der Verbände“, betonte Generalsekretär Peter Mennel. Neben Österreich hat sich auch die Schweiz gegen eine Teilnahme in Erzurum ausgesprochen.

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