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Doppelpack lässt Bullen hoffen

Mit zwei Treffern war Edin Dzeko, im Bild attackiert von Austrias Petar Filipovic, Matchwinner für die AS Roma. Foto: Afp

Mit zwei Treffern war Edin Dzeko, im Bild attackiert von Austrias Petar Filipovic, Matchwinner für die AS Roma. Foto: Afp

Salzburg gewinnt in Nizza 2:0, Rapid verwandelt 0:2 in ein 2:2, und nur die Austria verlor.

Schwarzach. Österreichs Meister landet in der Europa League einen Befreiungsschlag. Dank des ersten Sieges – 2:0 bei OGC Nice – in der Gruppenphase können die Bullen noch aus eigener Kraft das Weiterkommen sicherstellen. Matchwinner war der eingewechselte Hwang Hee-Chan mit einem Doppelpack innert weniger als 100 Sekunden.

Beeindruckende Aufholjagd

Dass Rapid die Chance wahrte, wie im Vorjahr im Europacup zu überwintern, war in Reggio Emilia zunächst nicht absehbar. Die bis zum Doppelschlag einzige echte Chance des Rekordmeisters vergab Joelinton in der 12. Minute, als er nach Flanke des 18-jährigen Debütanten Manuel Thurnwald per Kopf das Tor nicht traf. Weit effektiver zeigte sich vorerst Sassuolo. Die so wie Rapid stark ersatzgeschwächten Gastgeber gingen mit ihrer ersten echten Chance in Führung. Davor hatten die Italiener zweimal mit Referee Craig Pawson gehadert. Zunächst entschied der Engländer bei einem vermeintlichen Tor von Defrel auf Foul an Maximilian Hofmann (3.), dann gab er bei einer Attacke von Ivan Mocinic an Defrel keinen Elfer (25.). Auf der Gegenseite zeigte er Marcello Gazzola nur Gelb, obwohl er als letzter Mann Joelinton zu Fall gebracht hatte (26.).

Das 2:0 folgte schließlich Sekunden vor dem Pausenpfiff. Ein Freistoß von Lorenzo Pellegrini wurde von Antonio Ragusa unhaltbar für Rapid-Goalie Richard Strebinger abgefälscht. In der 51. Minute verhinderte der Keeper einen höheren Rapid-Rückstand. Zunächst parierte er einen Freistoß von Pellegrini, dann war er auch noch beim Nachschuss von Claud Adjapong zur Stelle. Wenig später brachte Trainer Mike Büskens mit Jelic und Kvilitaia zwei Spitzen und stellte auf ein 4-4-2-System um, und der erhoffte Effekt stellte sich in der Schlussphase ein. Eher aus heiterem Himmel staubte Jelic in der 85. Minute nach einer Freistoßflanke von Louis Schaub und einem Schussversuch von Maximilian Hofmann zum Anschlusstor ab. Fünf Minuten später scheiterte Arnor Ingvi Traustason an Sassuolo-Schlussmann Andrea Consigli, den abspringenden Ball verwertete Kvilitaia aus kurzer Distanz. Damit ist Rapid zwar in Europacup-Spielen in Italien weiter sieglos, kann aber weiterhin den zweiten Aufstieg in Folge ins Sechzehntelfinale schaffen.

Niederlage trotz Traumstart

Austria-Trainer Thorsten Fink bot dieselbe Startelf wie beim 2:0 gegen Sturm auf. Die ließ die vielen Fans im gut gefüllten Happel-Stadion bald jubeln. Eine Hereingabe von Venuto bugsierte Larry Kayode über die Linie, ein Rettungsversuch kam zu spät. Der Rückstand schien die Italiener, die ohne ihren angeschlagenen Superstar Francesco Totti nach Wien gekommen waren, wachzurütteln. Das Team von Luciano Spalletti zeigte hohe Qualität im Passspiel, ließ Ball und Gegner laufen und nützte die defensiven Schwächen der Austria gnadenlos aus.

Unrühmliche Szenen gab es im Vorfeld der Partie bei einem Scharmützel unter den Fans. Anhänger der Römer hatten einen Rauchkörper gezündet und in Richtung einer Gruppe Austria-Fans geworfen. Je 15 Anhänger beider Vereine gingen daraufhin aufeinander los. Bei dem Vorfall wurde einer der Beteiligten wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt festgenommen.

<p class="caption">Bejubeln den Ausgleichstreffer und den Punktgewinn bei Sassuolo: die Rapidler Matej Jelic, Thomas Schrammel und Giorgi Kvilitaia (v. l.). gepa</p>

Bejubeln den Ausgleichstreffer und den Punktgewinn bei Sassuolo: die Rapidler Matej Jelic, Thomas Schrammel und Giorgi Kvilitaia (v. l.). gepa

Nach dem 1:2 war es schwierig, die Roma hat Klasse gezeigt.

Thorsten Fink
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