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VN-DoppelInterview. Veronika Dobler (29), Kapitänsfrau RW Rankweil, und Verena Müller (21), Kapitänsfrau FFC Vorderland

Torfabrik fordert Unbesiegbare

von thomas knobel
Bild zeigt Verena Mueller (Vorderland), Veronika Dobler (RW Rankweil) und Lisa Maria Metzler (RW Rankweil).

Bild zeigt Verena Mueller (Vorderland), Veronika Dobler (RW Rankweil) und Lisa Maria Metzler (RW Rankweil).

Brisantes Derby in Rankweil um die Herbstkrone in der 2. Frauen-Bundesliga.

Rankweil. Zum Abschluss der Herbstsaison geht es nicht nur um den inoffiziellen Titel eines Wintermeisters, im Derby zwischen Rankweil und Vorderland geht es auch um die beste Ausgangsposition in der Titelfrage. Die heimischen Klubs führen derzeit die 2. Frauen-Bundesliga Mitte/West an. Der mögliche Aufstieg ist ein Ziel, doch das Spiel birgt noch mehr Brisanz in sich. Die RW-Frauen können vor dem heutigen Heimspiel (14 Uhr) die tolle Bilanz von 17 Spielen ohne Niederlage vorweisen, das Gastteam hingegen ist die Torfabrik der Liga. Allein das Offensivtrio Verena Müller (14 Tore), Ysaura Garrido (13) und Sheila Sanchez-Pose (10) erzielte 37 der bislang 52 Volltreffer – ein Schnitt von 5,7 Toren pro Spiel. Die VN fragten bei den Kapitänsfrauen nach.

Warum wird Rankweil bzw. Vorderland als Sieger vom Platz gehen?

Veronika Dobler (Rankweil): Das Kollektiv und der unbedingte Siegeswille sprechen für uns. Wir haben 2016 noch kein Meisterschaftsspiel verloren. Aber wir sind gewarnt, müssen vor allem des Gegners Offensivstärke in den Griff bekommen. Leider fehlt uns mit Elis Eiler eine Leistungsträgerin.

Verena Müller (Vorderland): Die gute Form ist unsere Trumpfkarte. Wenn wir den Schwung der letzten Spiele mitnehmen können, dann ist ein Sieg in Rankweil möglich. Eigentlich erwarte ich aber ein Duell auf Augenhöhe, mit dem nötigen Quentchen Glück könnten wir aber endlich wieder ein Derby für uns entscheiden.

Strebt Ihr Klub einen Aufstieg in die Bundesliga an?

Dobler: Der Aufstieg ist natürlich ein Ziel, aber vorerst ein längerfristiges. Oberste Priorität hat im Moment einfach noch die Weiterentwicklung der Mannschaft bzw. der einzelnen Spielerinnen. Seit Sommer haben wir wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Wir stehen nach dem guten Start verdient auf dem ersten Tabellenplatz. Am Saisonende werden wir dann sehen, ob es bereits 2017 für den Aufstieg in die oberste Spielklasse im österreichischen Frauenfußball reicht

Müller: Unser gemeinsames Ziel ist klar definiert: Wir möchten um den Meistertitel mitspielen und somit ist auch ein möglicher Aufstieg in die Bundesliga ein Thema. Im Moment ist es aber sicherlich noch zu früh, sich darüber Gedanken zu machen. Wichtiger ist, von Spiel zu Spiel zu denken und in unserem Fall ist es das Derby in Rankweil.

Woher kommt die derzeitige Dominanz der beiden Klubs in der Liga?

Dobler: Bei uns ist es die Mischung von einigen jungen Talenten und viel Routine in der Mannschaft. Deshalb würden wir das Ticket in die Bundesliga gerne entgegennehmen, auch wenn der Weg noch steinig ist.

Müller: Ich glaube, es ist der Ehrgeiz, das Engagement in den beiden Klubs und bei den Spielerinnen. Eine große Rolle spielt für mich auch die Tatsache, dass sich niemand auf Erfolgen ausruht – nicht bei uns und auch nicht in Rankweil. Nicht zu vergessen ist die gute Nachwuchsarbeit in Vorarlberg im Frauenfußball.

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