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Nummer-1-Position mit Titel in Paris gekrönt

Andy Murray ist die 26. Nummer eins in der Geschichte des ATP-Rankings. Foto: afp

Andy Murray ist die 26. Nummer eins in der Geschichte des ATP-Rankings. Foto: afp

Andy Murray holt mit Dreisatzsieg über John Isner seinen achten Saisontitel.

Paris. Andy Murray hat am Sonntag seinen imposanten Siegeslauf zur neuen Nummer eins der Welt mit dem Titel beim Masters-1000-Turnier in Paris-Bercy untermauert. Der 29-jährige Schotte rang den US-Amerikaner John Isner in knapp 2:18 Stunden mit 6:3, 6:7(4), 6:4 nieder und hat damit sein erstes Match als Nummer eins der Welt gewonnen. Murray kommt mit vier Turniersiegen en suite zum Showdown nach London.

Mehr Mühe als in Wien

Murray, mit 29 Jahren, fünf Monaten und 23 Tagen der zweitälteste ATP-Leader hinter John Newcombe (30 Jahre und elf Tage) hatte gegen Isner, der auf seinen bisher größten Titel gehofft hatte und mit Wochenbeginn Nummer 19 der Weltrangliste sein wird, allerdings weit mehr Mühe als vor knapp einer Woche beim Erste Bank Open in Wien. Im Viertelfinale in der Stadthalle war er mit 6:1, 6:3 über den 2,08-m-Riesen hinweggebraust. „Das war ein großer Unterschied im Vergleich zu letzter Woche“, meinte Murray denn auch bei der Siegerehrung. Neben den 1000 Punkten durfte sich der neue Tennis-König, dem von vielen Spielerkollegen weltweit via Twitter zum verdienten Nummer-1-Status gratuliert worden war, schon wieder über einen Siegerscheck in Höhe von 746.550 Euro freuen. Murray, der wie in Wien im Halbfinale (damals David Ferrer) vom Nichtantreten seines Gegners profitiert hatte, war durch den kampflosen Einzug ins Endspiel schon am Tag zuvor als neue Nummer eins festgestanden. Offiziell wird er Novak Djokovic, der insgesamt 122 Wochen an der ATP-Spitze stand, am Montag als erster britischer Weltranglisten-Leader ablösen. „Das war eine unglaubliche Reise für mich an die Spitze der Weltrangliste. Ich bin sehr stolz darauf“, sagte Murray in Richtung Pariser Publikum, aber auch in Richtung seiner Box u. a. mit seiner Mutter Judy Murray. Ihr Sohn durfte sich über seinen ersten Titel beim Hallenturnier im Osten von Paris freuen, es war bereits sein 14. Masters-1000-Triumph. Der Sieg über Isner war im achten Duell der ebenso vielte für den zweifachen Wimbledon- und Olympiagewinner. Für Murray war es nach Rom, London/Queen‘s Club, Wimbledon, Olympia, Peking, Schanghai und Wien der achte Titel in diesem Jahr, womit er auch diesbezüglich Djokovic (7 Titel 2016) überholt hat.

Vor allem seit dem Rasentitel im Londoner Queen‘s Club war Murray fast nicht mehr zu stoppen, Ausnahmen waren die Turniere in Cincinnati (Finale) und die US Open (Viertelfinale). Murray reist jetzt mit einer 19:0-Bilanz zum Showdown in die O2-Arena nach London.

Bei den ATP-Finals (13. bis 20. November) der acht besten Spieler des Jahres in seiner Heimat ist Murray jetzt der Topfavorit auf seinen insgesamt 44. Titel. Die Auslosung für das Masters erfolgt am Montag (16 Uhr MEZ), Dominic Thiem wird entweder in der Gruppe mit Murray oder in der mit Djokovic spielen. Denn die Nummern eins und zwei werden freilich auseinandergesetzt.

Ich habe zweifellos viel Respekt für das, was Andy Murray nicht nur in dieser Saison erreicht hat.

Novak Djokovic
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