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Kommentar

Christian Adam

Der Geist von Canadi

Irgendwo weht der „Geist von Canadi“ noch durch das Stadion. Dieser Drang nach Erfolg, bereit, diesem alles unterzuordnen, aber auch einzufordern. Damir Canadi ließ sich nicht verbiegen, aber er hörte zu, wenn sein Gegenüber etwas zu sagen hatte. Eigenschaften, die ihn nach oben brachten.

Nun ist er weg, der Erfolgshunger aber ist geblieben. Altach 2016 ist nicht mehr jenes Altach, das 2006 erstmals Bundesliga-Luft geschnuppert hat. Die Spieler-Charaktere sind andere und auch das Selbstvertrauen ein anderes. Möglicherweise ist es dem Erbe zweier Trainer – Adi Hütter und Canadi – geschuldet, die sich über Altach für höhere Aufgaben empfahlen. Ein gemeinsames Abendessen mit Klub-Präsident Karlheinz Kopf in Wien beendete schließlich eine nun über fast vier Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit.

Geblieben sind die neuen Ansprüche beim SCR Altach. Das macht die Trainersuche nicht leichter, aber interessanter – und schließt doch einige Namen aus. Der Klub darf den Anspruch erheben, dass der Neue nicht nur die gewachsene Erwartungshaltung erfüllt, sondern sich auch mit der Historie des Vereins auseinandersetzt. Heißt: Bodenständigkeit ist eine Voraussetzung. Das Streben nach dem Maximum, der Wille, vorhandende Ressourcen voll auszuschöpfen, ein anderer wichtiger Wesenszug.

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