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Klare Rückendeckung für den Trainer

von Christian Adam

ÖFB-Präsident Leo Windtner lässt intern keine Teamchef-Diskussion aufkommen.

Wien. (VN-cha) „Ich weiß schon, dass wir jetzt für alle sinnlos sind.“ Die deftigen Worte von Marko Arnautovic nach dem Spiel sind im ÖFB-Präsidium noch nicht angekommen. Präsident Leo Windtner jedenfalls hat sich demonstrativ hinter Marcel Koller und seine Arbeit gestellt, auch wenn er das Jahr als Seuchenjahr betitelte. „Bei der EM mussten die Spieler negative Erfahrungen machen, und wenn man dann in kritische Situationen kommt, tauchen diese Bilder wieder auf“, glaubt der 66-jährige Oberösterreicher vor allem an eine Kopfsache.

Deutlicher wurde er in der Teamcheffrage. „Bei Misserfolgen entstehen immer Zweifel an gesetzten Dingen und Personen, weil man alles hinterfragt, aber Schnellschüsse bringen in solchen Situationen nichts. Es ist Besonnenheit gefragt. Eine Teamchefdiskussion ist so notwendig wie ein Kropf.“ Aus, basta – im Winter wolle man das Nationalteamjahr analysieren und die richtigen Schritte setzen. Vorarlbergs Landespräsident Horst Lumper sieht die Sachlage genauso, wohl wissend, dass im Fußball vieles sehr schnell gehen kann. Deshalb hofft der 55-jährige Bregenzer, der gestern mit dem U-21-Team in Richtung Spanien abhob, auf eine Art „Befreiung am Dienstag“.

Die Punkteausbeute in der WM-Quali sei bislang natürlich ernüchternd, aber deshalb sei die Mannschaft nicht besser oder schlechter. Vielmehr habe der Flow in der EM-Quali dazu beigetragen, dass enge oder gar schlechte Spiele gewonnen wurden. „Das ist jetzt leider nicht der Fall.“

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