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Vertrauen in die Kontinuität

von Christian Adam
Mit Trainingsanzug und Kappe – so sah man Altachs Sportdirektor Georg Zellhofer zuletzt 2011, als LASK-Trainer. Foto: Hartinger

Mit Trainingsanzug und Kappe – so sah man Altachs Sportdirektor Georg Zellhofer zuletzt 2011, als LASK-Trainer. Foto: Hartinger

Viele Namen, viele Gerüchte, doch beim Cashpoint SCR Altach herrscht Ruhe.

Altach. Die Tage waren hektisch, keine Frage, doch beim Cashpoint SCR Altach ist man bemüht, Ruhe zu bewahren. Intern jedenfalls gibt es laut Sportchef Georg Zellhofer keinen Anlass, sich deswegen Sorgen zu machen. „Mannschaft und Trainerteam sind voll fokussiert. Sie wissen genau, was zu tun ist“, sagt der 56-Jährige. Der Niederösterreicher ist diesbezüglich voll des Lobes – in zweierlei Hinsicht: „Auch wenn die Situation vielleicht nicht eine alltägliche ist, aber der Umgang mit dieser ist hochprofessionell. Spieler und Trainerteam sind wirklich noch enger zusammengerückt.“

Bei Red Bull angefragt

Natürlich hat die Ära Damir Canadi in Altach ihre Spuren hinterlassen, dennoch hat man sich im Verein nicht allzulange mit dem Abgang befasst, sondern ist schnell zur Tagesordnung übergegangen. Dass parallel zu den Spielvorbereitungen für die letzten vier Ligawochen auch die Trainersuche läuft, ist nur normal. Wie auch die Gerüchte, mit denen sich der Verein konfrontiert sehen wird. Zuletzt gab es sie in Salzburg, wo in der Medienlandschaft gleich zwei Namen kolportiert wurden. Zum einen Gerald Baumgartner (52), der seit seinem Abgang bei Austria Salzburg ohne Verein ist, sowie Thomas Letsch, dem aktuellen Coach des FC Liefering. „Ja, wir haben bei Red Bull bezüglich der Erlaubnis, Gespräche führen zu dürfen, angefragt“, sagt Zellhofer ganz offen – nicht mehr und nicht weniger. Dass der 48-jährige Deutsche ehemaliger Trainer von Altach-Stürmer Dimitri Oberlin war, dürfte bei der Kontaktaufnahme wohl nur zweitrangig gewesen sein. Letsch, der durchaus gesprächsbereit zu sein scheint, hat in Salzburg einen guten Ruf. Ist er doch auch Akademieleiter und so für die Nachwuchsarbeit bei den Bullen zuständig. Seine hohe Kompetenz, die auch im Red-Bull-Klub geschätzt wird, dürfte allerdings für die Gespräche mit Altach eine gewisse Schwierigkeit darstellen.

Bei den Rheindörflern selbst gibt es, so Zellhofer, klare Vorstellungen, die man auch zielstrebig verfolgt. Zusätzlichen Druck gebe es deswegen nicht. Der Fahrplan steht: Erst werde mit möglichen Kandidaten ein erstes Gespräch gesucht, dann geht es in die Sondierungsphase.

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