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Knappes Aus im K.-o.-Spiel

Dominic Thiem hatte einen schweren Stand und nur eine kurze Zeit der Unkonzentriertheit zu Beginn des zweiten Satzes ließ ihn gegen Raonic straucheln. Foto: ap

Dominic Thiem hatte einen schweren Stand und nur eine kurze Zeit der Unkonzentriertheit zu Beginn des zweiten Satzes ließ ihn gegen Raonic straucheln. Foto: ap

Dominic Thiem unterlag bei ATP-Finals dem Kanadier Milos Raonic mit 6:7(5) und 3:6.

London. Österreichs Tennis-Star Dominic Thiem hat in der Nacht auf heute bei den ATP-Finals in London sein letztes Match in der Gruppe „Ivan Lendl“ gegen den Kanadier Milos Raonic mit 6:7(5), 3:6 verloren und verpasste damit den Aufstieg ins Semifinale. Der 23-Jährige kann nach seinem Debüt bei diesem Event aber positiv bilanzieren. Er besiegte Gael Monfils (FRA) und holte gegen Novak Djokovic (SRB) einen Satz.

Der als Nummer acht geführte Thiem hielt in seinem 82. und letztlich letzten Saison-Match den ersten Satz gegen den Aufschlag-Riesen Raonic offen. Seinerseits ließ er mit einer konzentrierten Leistung keinen Breakball gegen sich zu, fand aber auch seinerseits keinen vor. Das Erreichen des Tiebreaks war freilich schon ein Erfolg, und Thiem lag bei 4:2 auch mit einem Minibreak voran. Der als Nummer vier gesetzte Raonic brachte den Satz allerdings primär mit seiner Aufschlagstärke doch noch nach Hause.

Schlechter Einstieg in Satz zwei

Wie schon gegen Djokovic und Monfils erwischte Thiem keinen guten Einstieg in den zweiten Satz und gab gleich im ersten Game seinen Aufschlag ab. Dieses Manko war nicht mehr wettzumachen. Der auch spielerisch durchaus gefällige Raonic breakte nämlich den im zweiten Satz doch etwas fehleranfälligeren Niederösterreicher letztlich ein zweites Mal, womit die Partie nach exakt 1:30 Stunden beendet war. Raonic ist nunmehr der erste Kanadier im Halbfinale des Saison-Abschlussturniers, Thiem wäre der erste Österreicher gewesen.

„Es war ein großes Match für mich“, resümierte Raonic im Siegerinterview und verdeutlichte den K.-o.-Charakter des Spiels: „Es war kein Round-Robin-Match, sondern ein Viertelfinale.“ Im ersten Satz sei er der Glücklichere gewesen, drei Asse hätten ihm zum Satzgewinn verholfen. „Ich habe da meine Waffen nicht so einsetzen können.“ Letztlich verbuchte der 25-Jährige aber nicht nur wie erwartet mehr Asse als Thiem, sondern auch mehr Winner und beging weniger unerzwungene Fehler.

Für Thiem war schon die Qualifikation für das Saison-Finale der besten acht Spieler ein Riesenerfolg gewesen. Der French-Open-Halbfinalist und vierfache Turniersieger 2016 holte in der englischen Hauptstadt 200 ATP-Punkte und wird ab Montag als Nummer acht der Welt überwintern. Zudem hat er 358.000 US-Dollar brutto (334.516,91 Euro) für Teilnahme und Match-Sieg gewonnen.

Zwei Halbfinalisten sind fix

Novak Djokovic hat ungeschlagen das Halbfinale erreicht und im Kampf um Platz eins der Weltrangliste den Druck auf den Schotten Andy Murray erhöht. Sollte der 29-jährige Serbe den Saisonabschluss zum fünften Mal in Serie gewinnen, würde er wieder von Platz eins strahlen.

Es war kein Round-Robin-Match, sondern ein Viertelfinale.

Milos Raonic
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