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Unter den besten vier

von thomas knobel
Torschützin Ysaura Garrido (r.) jubelt mit Katharina Rauch. lerch

Torschützin Ysaura Garrido (r.) jubelt mit Katharina Rauch. lerch

FFC fairvesta Vorderland schafft den Einzug ins Halbfinale des ÖFB-Ladies-Cup.

Röthis, Rankweil. Vorderlands Damen auf den Spuren von Altach. Die Elf von Trainer Bernhard Summer stürmte im Heimspiel gegen Erlaa (3:0) ins Halbfinale des ÖFB-Ladies-Cup und schrieb damit Vorarlberger Fußballgeschichte. Noch nie war es einem Frauenteam aus dem Ländle gelungen, unter die besten vier vorzustoßen. Die Auslosung der Vorschlussrunde findet am Dienstag statt.

Wieder einmal war es die starke Offensive, die den Weg zum Sieg ebnete. Innert neun Minuten erzwangen Melanie Pomberger, Kapitänsfrau Verena Müller und Ysaura Garrido mit einer schönen Direktabnahme, die Entscheidung in Röthis – zwischen der 66. und 75. Minute. Als Assistgeberin glänzte zudem Mittelfeldspielerin Sheila Sanchez Pose. Einziger Wehrmutstropfen bei der Galavorstellung der Vorderländerinnen war die schwere Verletzung von Michelle Knapp – ein Kreuzbandriss wird vermutet, die genaue Untersuchung folgt noch. Doppelten Grund zur Freude hatte dafür Torfrau Nathalie Bachmeier: Sie hielt an ihrem 16. Geburtstag den Kasten rein und machte so manche Chance der Gäste zunichte. „Ein Riesen-Kompliment der Mannschaft, vor allem in kämpferischer Hinsicht“, freute sich denn auch Coach Summer. „Es war lange eine knappe Partie, dann aber hat, so denke ich, die gefährlichere Offensive die Partie entschieden.“

Enttäuschung in Rankweil

„Dieses Ausscheiden ist extrem bitter“, wollte und konnte RW-Coach Gerald Krajic die Enttäuschung nach der 3:5-Niederlage in der Verlängerung gegen Union Kleinmünchen nicht verbergen. „Wir hätten uns ein Weiterkommen verdient.“

Doppelt bitter für die Rankler Frauen, weil ein reguläres Tor von Laura Wagner kurz vor Spielschluss keine Anerkennung fand. Dass zudem ein unkorrektes Tor der Gäste vom Schiedsrichter nach Rücksprache mit dem Assistenten gewertet wurde, sorgte ebenfalls für Ärger. Und so verließen die RW-Frauen nach packenden 120 Cupminuten mit hängenden Köpfen das Spielfeld. Mit viel Einsatz hatte man zuvor das favorisierte Gästeteam an den Rand einer Niederlage gebracht und selbst nach einem 0:2-Rückstand nicht aufgegeben. Die Entscheidung zugunsten der Elf aus Oberösterreich fiel dann in der 118. Minute, als Sarah Lackner per Kopf das 5:3 erzielte. Für RW-Akteurin Elis Eiler war es das letzte Spiel für längere Zeit: Die Mittelfeldspielerin erwartet im Frühjahr ihr erstes Baby.

<p class="caption">Vorderland-Spielerin Jacqueline Vonbrül (links) kann von Erlaas Anna Petrusova nicht gestört werden. VN-Lerch</p>

Vorderland-Spielerin Jacqueline Vonbrül (links) kann von Erlaas Anna Petrusova nicht gestört werden. VN-Lerch

Wir haben uns für den tollen Herbst so richtig belohnt.

Bernhard Summer
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