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Schneider hat den Blick nach vorne gerichtet

Im Sommer wurde auf den Skirollern intensiv trainiert.

Im Sommer wurde auf den Skirollern intensiv trainiert.

Nordischer Kombinierer nach viertem Kreuzbandriss bereit für nächstes Comeback.

egg. Die vergangene Saison musste der Nordische Kombinierer Sepp Schneider aufgrund eines Kreuzbandrisses nach einem Trainingssturz in Lillehammer (Nor) im Jänner vorzeitig beenden. Schon zum vierten Mal in seiner Sportkarriere erlitt der Egger eine derartige Verletzung. Trainingsfleiß, Ehrgeiz und Disziplin, aber auch viel Geduld zeichnen Schneider aus.

Training in Finnland

Im Mittelpunkt stand seit der notwendigen Operation die Genesung mit zahlreichen Stunden beim Physiotherapeut. „Ich habe große Unterstützung vom Olympiazentrum Vorarlberg bekommen. Bei Physiotherapeut Manuel Hofer und Sportarzt Marc Sohm war ich in besten Händen. Auch die Faszientherapie bei Petra Fraberger in Bezau und die Lymphdrainage bei Bianka Franz in Egg haben viel zur Heilung beigetragen. Nun bin ich bereit für den Saisonstart“, blickt der 25-Jährige optimistisch voraus. Sein erster Wettkampf ist der Austria Cup am 10./11. Dezember in der Ramsau. „Wenn es gut läuft, kann ich danach im Kontinentalcup starten“, hofft Schneider.

Zuletzt hat sich der ÖSV-A-Kader-Athlet mit dem Nationalteam in Finnland vorbereitet. „Meine ersten Sprünge habe ich erst vor vier Wochen absolviert. Ich habe vorsichtig begonnen und muss mich langsam herantasten. Aber Wunder erwarte ich mir keine, im Springen habe ich sicher noch Aufholbedarf. Läuferisch hingegen bin ich mit meinen Fortschritten schon sehr zufrieden“, resümiert er. Momentan ist der Kombinierer schmerzfrei. Dass das so bleibt, hat oberste Priorität.

„Die Gesundheit steht im Vordergrund. Das Ziel in dieser Saison ist es, vorerst wieder in den Rennbetrieb einzusteigen. Meine Motivation ist ungebrochen hoch und vom ÖSV habe ich Zeit bekommen. Ich betrachte es als Privileg, dass ich den Sport – meine Passion – auf dieser Ebene ausüben darf. Auch wenn es die vorolympische Saison ist, möchte ich nicht über diesen Winter hinaus denken. Für mich heißt es Geduld zu haben und mich Schritt für Schritt wieder heranzuarbeiten“, erläutert Schneider abschließend.

<p class="caption">Erst vor vier Wochen ist Sepp Schneider erstmals nach seiner Verletzung wieder gesprungen.  Fotos: gepa</p>

Erst vor vier Wochen ist Sepp Schneider erstmals nach seiner Verletzung wieder gesprungen. Fotos: gepa

Ich muss geduldig sein und mich in kleinen Schritten vortasten.

sepp schneider
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