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3 Fragen – 3 Antworten

Ein Achtkampf ist für Götzis kein Thema

von Heimo Kofler
Mösle-OK-Chef Christoph Kathan

Mösle-OK-Chef Christoph Kathan

Götzis. (VN-ko) Streichung von Diskus und Stabhochsprung im Zehnkampf, Änderungen bei den Laufdisziplinen im Siebenkampf – in der internationalen Leichtathletik gibt es Bestrebungen, den Mehrkampf auf einen Achtkampf zu bündeln. Bei Christoph Kathan, Organisationschef des Hypomeetings in Götzis, stoßen die geplanten Veränderungen auf keine Gegenliebe.

Wie stehen Sie zu den diskutierten Vorschlägen, die Regeln im Mehrkampf zu ändern und Zehn- und Siebenkampf auf jeweils einen Achtkampf zu reduzieren bzw. zu erweitern?

Kathan: Die Veränderungen sind auf Initiative des deutschen Verbandes passiert. Grundsätzlich ging es darum, den Mehrkampf attraktiver zu gestalten. Aber ein Achtkampf ist eine unausgegorene Idee, die wohl wieder verschwinden wird. Aus der Sicht der Veranstalter und auch der Athleten würde das eher die Attraktivität gefährden. Für uns ist das keine Option, eine Änderung auf acht Disziplinen kommt für uns nicht in Frage.

Welche Probleme sind es, die Anlass für Änderungen im Zehnkampf geben?

Kathan: Es wird u.a. über das Programm disktutiert, oder darüber, dass der Transport von Stabhochsprungstäben zu kompliziert ist. Aber das könnte man leicht lösen, indem jeder Meeting-Veranstalter ein entsprechendes Sortiment zur Verfügung stellt. Im Mehrkampf ist nicht nur das Laufen und Springen wichtig, da gehört auch die Technik dazu. Aufgrund der Vielfältigkeit werden sie ja die Könige der Leichtathleten genannt.

Was sagen die Athleten und die Meeting-Ausrichter zur Diskussion?

Kathan: Die hat man gar nicht gefragt. Namhafte Veranstalter werden sicher das Interesse der Athleten vertreten. In Götzis wird auf jeden Fall weiter ein Zehnkampf bei den Männern bzw. Siebenkampf bei den Frauen ausgetragen.

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