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Schockstarre in Dornbirn

Brian Connelly und James Livingston kommen gegen Villachs Jeremie Quellet-Blain, Lukas Herzog und Kevin Wehrs nicht zur Entfaltung. Foto: gepa

Brian Connelly und James Livingston kommen gegen Villachs Jeremie Quellet-Blain, Lukas Herzog und Kevin Wehrs nicht zur Entfaltung. Foto: gepa

Die Bulldogs fuhren mit dem 3:4 gegen Villach die siebte Klatsche in Folge ein.

Dornbirn. (VN-abr) „Mir fehlen die Worte“, meinte Kapitän Niki Petrik. „Es ist unglaublich“, analysierte Verteidiger Kevin Schmidt. Beide Dornbirn-Spieler verstanden noch immer nicht, wie ihr Team eine 3:1-Führung gegen den VSV aus der Hand geben konnte und am Ende mit 3:4 verlor. „Kaum passiert uns ein Fehler, schon kassieren wir einen Treffer“, ging Petrik auf Ursachenforschung. Auf die Frage, ob Coach Dave MacQueen noch den richtigen Draht zum Team hatte, meinte der 32-Jährige: „Uns fehlen die Tore, die kann der Trainer auch nicht schießen.“ DEC-Manager Alexander Kutzer wurde noch deutlicher. „Es geht hier nicht um MacQueen, es sollten sich vielmehr einige Spieler an der Nase nehmen und fragen, ob sie ihren Job zu hundert Prozent erledigen.“ So oder so kassierten die Bulldogs die mittlerweile siebte Niederlage in Folge.

Auftakt verschlafen

So richtig los ging es für die Dornbirner im Duell gegen Villach erst in der 12. Minute. Bis dahin war nämlich nichts Brauchbares auf Seiten der Gastgeber zu vermerken. Im Gegenteil, die Bulldogs liefen wieder einmal einem Rückstand nach. Es war zwar ein Petrik, der traf, aber dieser steckte im Dress des VSV. Benjamin, der jüngere Bruder von Bulldogs-Kapitän Niki schoss in der fünften Minute aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung ein. Die Lebensgeister im Dornbirn-Spiel erwachten mit dem Ausgleichstreffer in der 12. Minute durch Martin Grabher Meier in Überzahl. Der Tabellenelfte, bei dem der wiedergenesene Oliver Magnan erstmals wieder spielte, legte in der 18. Minute nach. Erneut nutzen die Heimischen ein Powerplay, den Schuss von Brian Connelly fälschte Matt Siddall unhaltbar für VSV-Keeper Lukas Herzog ab. In die Kategorie sehenswert fiel der dritte Bulldogs-Treffer. In Überzahl schloss Kevin Schmidt eine herrliche Kombination zwischen ihm, Chris D’Alvise und Jamie Arniel ab. Schmidts Treffer war das Ergebnis einer fünfminütigen Druckphase, in der die Dornbirner den Kärntnern um die Ohren fuhren. Aber eben nur fünf Minuten, denn danach kehrte der Schlendrian zurück. Zuerst verkürzte Jeremie Ouellet-Blain auf 2:3 (42.), zehn Minuten später war die Führung dann endgültig erledigt. Eric Hunter erzielte in Überzahl den dritten Treffer der Villacher. Damit war das Desaster noch nicht perfekt, drei Minuten vor dem Ende patzte Mike Caruso und Dustin Johner zirkelte die Scheibe durch die Schoner von Florian Hardy zum 4:3 in die Maschen.

Kaum passiert uns ein Fehler, schon kassieren wir einen Treffer.

niki Petrik
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