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Gewachsen und das in jeglicher Hinsicht

von Christian Adam
Mit einer der schnellsten Verteidiger in der Liga: Alt­achs Benedikt Zech steht vor seinem 54. Bundesliga-Spiel. Foto: gepa

Mit einer der schnellsten Verteidiger in der Liga: Alt­achs Benedikt Zech steht vor seinem 54. Bundesliga-Spiel. Foto: gepa

Altachs Gastspiel bei Mattersburg zeigt ganz neue Facetten von Selbstbewusstsein.

Altach. Mit akribischer Arbeit hat man sich beim Cashpoint SCR Altach seit dem Bundesliga-Aufstieg 2006 weiterentwickelt. Als Klub, in Sachen Stadion, aber in erster Linie auch in sportlicher Hinsicht. So ist man zum Sprungbrett für junge Spieler, auch aus Vorarlberg, geworden und hat sich in der laufenden Saison in der Spitzengruppe der heimischen Bundesliga festgesetzt. Eine Position, die sich die Mannschaft um Kapitän Philipp Netzer erarbeitet und erspielt hat. „Letztendlich sind wir nur selbst dafür verantwortlich, was am Ende rauskommt“, umschreibt Interimscoach Werner Grabherr das gestiegene Selbstbewusstsein. Das gilt auch vor dem heutigen (18.30 Uhr) Auftritt bei Tabellenschlusslicht Mattersburg. „Wir wollen Verantwortung übernehmen und wollen Auftreten wie ein Tabellenzweiter“, bringt es der 31-Jährige auf den Punkt.

Eine Einschätzung, die weit weg von Überheblichkeit ist, dennoch viel Spielraum für den Einsatz der eigenen Stärken lässt. Stellvertretend hierfür steht mit Benedikt Zech auch einer von sieben Vorarlbergern im Kader der Rheindörfler.

Mannschaft ist fokussiert

Der Ludescher musste in der Vergangenheit immer wieder lernen, sich unterschiedlichsten Veränderungen zu stellen. Heute sagt er: „All das hat mich auch menschlich weitergebracht.“ Nicht nur im Kopf sei er nun gestärkt, auch in körperlicher Hinsicht habe er intensiv an sich gearbeitet. Beim 26-jährigen Ludescher sind Freude und Lust am Fußball zurückgekehrt, nicht zuletzt genießt er es, ein Teil des großen Ganzen zu sein. „Eigentlich steht die Fußballwelt in Österreich Kopf“, schmunzelt er. „Lustenau und Altach dominieren die Ligen.“ Lange, so glaubt Zech, sei man als Altach von der Konkurrenz belächelt worden. Das Spiel zuletzt gegen Sturm aber hat gezeigt, dass das kleine Rheindorf nunmehr sehr wohl ernstgenommen wird. Was natürlich auch die Voraussetzungen ein wenig verändert. „Es liegt nun an uns, die Initiative zu ergreifen“, meint er vor dem Spiel in Mattersburg. „Wir müssen danach trachten, uns besser in Position zu bringen.“ Insgesamt sieht der

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Was den Gegner betrifft, gibt es für ihn keine Überraschungen. „Dass sie bei Standards gefährlich sind, wissen wir, auch, dass sie im Angriff schnelle Leute haben und wohl über ihre Robustheit versuchen werden, ins Spiel zu kommen.“ In der Vorbereitung auf das Spiel wurden vom Trainerteam diesbezüglich alle wichtigen Details aufgelistet, um nichts dem Zufall zu überlassen.

Das Spiel ist Altachs zweiter Angriff, um wieder die Tabellenspitze zu erklimmen. „Alle sind extrem fokussiert“, weiß Zech. Dies zeige sich während der Trainingswoche und soll heute im Burgenland für den nächsten Geschichtsbucheintrag sorgen: Erster Sieg von Altach in Mattersburg! Das gelang im Pappelstadion bislang nur der Austria Lusten­au, denn auch SW Bregenz vermochte nie einen Dreier mitzunehmen. Für Zech und Co. ist es bereits der neunte Anlauf. Die Siegeslust jedenfalls ist da, die mögliche Tabellenführung hingegen zweitrangig. „Es wäre nur eine Momentaufnahme“, stellt Coach Grabher klar.

Altach ist von den Gegnern sicher lange belächelt worden.

Benedikt Zech

Für alle Eventualitäten bestens gerüstet

Mattersburg. „Wir haben wieder gelernt.“ Die Worte von Altach-Coach Werner Grabherr lassen den Schluss zu, dass man sich für Mattersburg für alle Eventualitäten gerüstet hat. Ob Fünferkette oder mit zwei defensiven Mittelfeldspielern – Altach will sich nicht zu sehr auf den Gegner konzentrieren. „Wir schauen auf uns“, so der Tenor. Im Lager der Burgenländer jedenfalls erwartet Coach Ivica Vastic eine stabile Alt­acher Mannschaft. „Der Trainerwechsel hat aus meiner Sicht keine Auswirkungen gehabt“, so der 47-Jährige. „Sie versuchen, ihre Gegner zu Fehlern zu zwingen und nutzen die beinhart aus.“

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