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Hamilton setzt erstes Zeichen

Letzte Ausfahrt Abu Dhabi: Lewis Hamilton begann das Saisonfinale mit einer Bestzeit  Foto: apa

Letzte Ausfahrt Abu Dhabi: Lewis Hamilton begann das Saisonfinale mit einer Bestzeit Foto: apa

Der Brite bestimmt die beiden Trainingseinheiten in Abu Dhabi vor Rosberg.

abu Dhabi. Nico Rosberg winkte noch kurz einem Fan, Lewis Hamilton marschierte direkt zur Teambesprechung: WM-Spitzenreiter Rosberg hat sich in den ersten beiden Duellen vor dem Formel-1-Finale in Abu Dhabi seinem Rivalen Hamilton geschlagen geben müssen. Nach der Bestzeit im ersten Freien Training fuhr der britische Titelverteidiger am Freitag auch in der Dämmerung auf dem erleuchteten Yas Marina Circuit die schnellste Runde. Rosberg lag vor seiner ersehnten Titelfahrt aber am Ende gerade mal 0,079 Sekunden hinter Hamilton, der auf seiner WM-Aufholjagd die letzten drei Grands Prix gewonnen hat.

Ein ordentlicher Start

„Das war ein ordentlicher Start ins Wochenende, weil der Wagen im richtigen Bereich eine gute Balance hatte“, sagte Rosberg. Es sei immer interessant, wie das Auto vom Übergang aus der Hitze in die Kühle reagiere. „Unser Wagen arbeitet aber unter beiden Bedingungen gut.“

Rosberg eröffnete das erste der drei letzten Freien Trainings 2016. Der Deutsche fuhr vor seinem britischen Kontrahenten auf die Strecke und sicherte sich auch erstmal die schnellste Runde. Ganz reibungslos liefen diese ersten 90 Minuten aber für beide nicht. Rosberg verließ die Streckenbegrenzung, Hamilton leistete sich sogar einen Dreher. Die Bestzeit vor der Pause holte dann der dreimalige Weltmeister mit einem Vorsprung von 0,374 Sekunden.

Das Auftakttraining ist aber insbesondere in Abu Dhabi nicht ausschlaggebend, denn die Temperaturen auf der Strecke sind am frühen Nachmittag in den Vereinigten Arabischen Emiraten besonders hoch. Die Qualifikation und das Rennen beginnen aber in der Dämmerung, wenn es wieder kühler ist. „Die Teams legen ihren Fokus deshalb vor allem auf das zweite Freie Training als die wichtigste Übungseinheit des Wochenendes“, erläuterte Mercedes-Technikdirektor Paddy Lowe. Als die Zeit der Flutlichter anbrach, raste Hamilton als Erster auf den Kurs. Der in so oft von technischen Defekten beeinträchtigte Brite klagte aber über kleinere Probleme mit dem Getriebe und war in der Garage erstmal zum Warten gezwungen. Und wieder holte sich Rosberg die erste Bestzeit. Doch Hamilton schlug mit einer Runde in 1:40,861 zurück, lag aber gerade mal 0,079 Sekunden vorne.

Eine letzte Wende?

Für Rosberg ist die erste WM dennoch zum Greifen nah. Zwölf Punkte führt er vor dem Gipfeltreffen. Rast er auf das Podium, ist er unabhängig vom Abschneiden Hamiltons der dritte deutsche WM-Champion. „Ich bin hier, um zu gewinnen“, bekräftigte Rosberg. „Ich kann es hinbekommen, und nur darauf konzentriere ich mich.“

Bernie Ecclestone hält eine letzte Wende in diesem 21 Etappen langen Formel-1-Krimi jedoch durchaus noch für möglich. Für einen Last-Minute-Triumph Hamiltons müsse aber die Konkurrenz mitspielen. „Wenn Red Bull und Ferrari ihren Job hinkriegen, könnte es klappen“, meinte der 86-Jährige. Die Qualifikation heute wird weitere Indizien liefern.

Dieses Wochenende wird sehr speziell.

Toto Wolff
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