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Terler bei der „Historic“ Erster

Walter Terler war in seinem Opel Ascona schnell unterwegs und feierte einen Sieg. Foto: BMP-MOTORSPORT

Walter Terler war in seinem Opel Ascona schnell unterwegs und feierte einen Sieg. Foto: BMP-MOTORSPORT

Der Feldkircher feiert zum Abschluss der Rallye-ÖM einen feinen Erfolg.

St. Pölten. (VN-dg) Toller Erfolg für den 56-jährigen Walter Terler beim Rallye-ÖM-Finale: Der Feldkircher feierte mit Co-Pilotin und Lebensgefährtin Marylin Bitschnau nach einer abenteuerlichen Rallye-Woche in der Historic-Klasse der Division I einen grandiosen Sieg. Nach der Lavanttal-Rallye im April war die „Waldviertel“ das zweite ÖM-Intermezzo des Paares. Kurz vor der Abreise nach Niederösterreich gab es noch Stress mit dem Auto: Der Opel Ascona, der schon über 40 Jahre auf dem Buckel hat, verkraftete den Prüfstandtest der Tuningwerkstatt Minichberger in Sigmarszell nicht und spuckte Einzelteile.

Zu allem Überdruss war Marylin einen Tag vor Veranstaltungsbeginn an Heiserkeit erkrankt. Ein Ansagen des Aufschriebs schien undenkbar, das Duo überlegte ernsthaft ein Nichtantreten. Ein kalter Apfelsaft wirkte Wunder und rechtzeitig zum Start in St. Pölten kam die Stimme zurück.

Terler/Bitschnau konnten loslegen, und wie: Das perfekt eingespielte Duo zauberte Bestzeit um Bestzeit bei etlichen Sonderprüfungen auf die sehr selektiven Straßen, distanzierte sogar den neuen Meister im OSK-Historic-Rallyecup Johannes Huber und den Vize Willi Rabl, beide auf einem kräftigeren Porsche 911 unterwegs. Auch auf der zwölften und letzten SP, der sogenannten Powerstage in Manhartsberg, „bügelten“ die Feldkircher ihre direkten Gegner nieder und sicherten sich den Sieg. Huber wurde in der Gesamtzeit um über zwei Minuten distanziert. In der Gesamtwertung wurde das Paar von 82 Gestarteten 38. Mit diesem einzigen Saison-Rallyeergebnis (bei der „Lavanttal“ gab es einen Ausfall) schaffte das Duo noch den Sprung auf den 13. Endrang im ÖM-Historic-Rallyecup.

„Mundl“ kam zum Gratulieren

Terler/Bitschnau freuten sich riesig: „Es war eine unglaubliche Rallye. Wir stehen noch jetzt unter Strom. Nach dem ersten Tag bemerkten wir einen deftigen Getriebeölverlust und die Luftschläuche für die Bremsbelüftung waren gerissen. Wir mussten in der Nacht auf den zweiten Tag reparieren. Die Pisten waren schlammig, rutschig, hatten viele Schlaglöcher und so tiefe Spurrillen, dass wir mehrmals mit der Bodenplatte aufschlugen. Die Strecken im Wald waren einspurig und eng, die Sicht bei der Powerstage-Nachtveranstaltung schlecht. Es war einfach eine unglaublich harte Rallye!“ Die Triumphfahrt blieb nicht unbemerkt: Selbst der Sieger und 14-fache Rallye-Staatsmeister Raimund Baumschlager stellte sich als Gratulant ein.

Einen ebenso schönen Erfolg verzeichnete auch der zweite Vorarlberger, Richard Ronay. Der Koblacher Felgenhändler brachte seinen Lada in der 1600er-Klasse ebenfalls als Sieger ins Ziel und klassierte sich als Gesamt-48.

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