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Der LASK bleibt Angstgegner

von Günther Böhler
Noch vor der Pause fällt der 2:1-Führungstreffer für den LASK, als Goalie Christopher Knett einen Kopfball unterlief und Dimitry Imbongo den Ball über die Linie drückte. Foto: gepa

Noch vor der Pause fällt der 2:1-Führungstreffer für den LASK, als Goalie Christopher Knett einen Kopfball unterlief und Dimitry Imbongo den Ball über die Linie drückte. Foto: gepa

Die Lustenauer verlieren mit 2:4 gegen die Linzer, die somit auch die Spitze übernehmen.

Lustenau. Austria-Coach Lassaad Chabbi wartete im Vergleich zum siegreichen Spiel gegen Wattens mit einer Änderung in der Startformation auf. Marco Krainz, für ihn rückte Valentin Grubeck nach, musste zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen. Doch das war genauso wenig ungewöhnlich wie die Tatsache, dass die Linzer in Führung gingen. Die Lustenauer lagen somit zum elften (!) Mal in dieser Saison mit 0:1 hinten. Der Gegentreffer nach nur 40 Sekunden war überaus kurios. Thomas Mayer ging rechts auf und davon und drang entlang der Tor-Outlinie in den Strafraum ein – „Linienrichter“ Mario Bolter hob die Hand, attackierte halbherzig und Christoph Stückler sowie Peter Haring schauten nur zu. Rene Gartler konnte daher völlig unbedrängt vollenden. Die heftigen Proteste der Lustenauer, die den Ball im Toraus sahen, waren nutzlos.

Nach diesem Linzer Blitzstart wirkten die Hausherren geschockt, doch quasi aus dem Nichts sorgte Goalgetter Raphael Dwamena (9.) mit einem sehenswerten Treffer für den Ausgleich. Der Ghanaer setzte das Spielgerät nach idealer Grabher-Vorlage von der Strafraumgrenze zum 1:1 in die lange Ecke.

Ab dem Zeitpunkt bekamen die Fans ein Duell auf Augenhöhe zu sehen. Fabiano (12.) prüfte Austria-Keeper Christopher Knett und sechs Minuten später zwang auf der Gegenseite Ilkay Durmus mit einem Kopfball Gäste-Torhüter Filip Dmitrovic zu einer Parade. Kurz darauf versuchte es nach einer Ecke auch Stückler (20.) per Kopf. Der Ball strich aber knapp über die Querlatte.

Die Pfeife bleibt stumm

Der LASK hingegen machte es in der 32. Minute vor. Nach einem Otavio-Freistoß bugsierte Gartler einen Kopfball Richtung lange Ecke, Knett griff daneben und Imbongo beförderte den Ball über die Linie. Erneut waren die Lustenauer mit der Entscheidung der Referees nicht zufrieden. Einerseits reklamierte man Behinderung des Torhüters und anderseits berührte der Torschütze den Ball mit der angelegten Hand. Und in Minute 39 war endgültig klar, dass SR René Eisner und Co. im Reichshofstadion keine Freunde gewinnen würden. Stückler kam im Strafraum im Duell mit Gartler, dessen Arm im Gesicht des Austria-Kapitäns landete, zu Fall, doch die Pfeife blieb stumm.

Durchgang zwei begann aufgrund zu entfernender Papierschnitzel zwar verspätet, doch umso schwungvoller. Der neu ins Spiel gekommene Daniel Sobkova belebte die Offensivbemühungen der Austria und zwang Dmitrovic in Minute 55 zu einer Glanztat. Der Goalie der Linzer wehrte aber nicht nur den wuchtigen Freistoß und den Rebound von Grabher ab, sondern gab auch Dwamena (58.) das Nachsehen.

Ins offene Messer gelaufen

Kurz darauf hatte Chabbi sein ganzes Austauschkontingent ausgeschöpft, doch ein Jolly Joker war nicht dabei. Dafür besorgte Dwamena (82.) mit seinem 17. Saisontreffer nach einer Sobkova-Ecke per Kopf den erneuten Gleichstand. Dann aber überschlugen sich die Ereignisse. Gartler (87.) stellte auf 3:2 und nur zwei Minuten später versetzte der kurz zuvor eingewechselte Fabian Miesenböck der Chabbi-Truppe den endgültigen Todesstoß.

<p class="caption">Marco Stark gratuliert dem zweifachen Torschützen Raphael Dwamena . Am Ende aber sollte es zuwenig sein. Foto: gepa</p>

Marco Stark gratuliert dem zweifachen Torschützen Raphael Dwamena . Am Ende aber sollte es zuwenig sein. Foto: gepa

Fußball – Sky Go Erste Liga 2016/17

19. Spieltag

SC Austria Lustenau – LASK Linz 2:4 (1:2)

FC BW Linz – WSG Wattens 0:0

FC Liefering – SV Horn 1:1 (0:1)

Kapfenberger SV 1919 – SC Wr. Neustadt 0:3 (0:1)

FC Wacker Innsbruck – Floridsdorfer AC 2:1 (0:1)

Tabelle

 1. LASK Linz 19 11 4 4 41:28 + 13 37

 2. SC Austria Lustenau 19 10 6 3 38:25 + 13 36

 3. FC Liefering 19 9 7 3 38:24 + 14 34

 4. Kapfenberger SV 1919 19 9 3 7 25:23 +  2 30

 5. SC Wr. Neustadt 19 8 3 8 27:32 -  5 27

 6. FC Wacker Innsbruck 19 6 7 6 25:26 -  1 25

 7. WSG Wattens 19 4 8 8 20:31 - 11 20

 8. Floridsdorfer AC 19 4 5 10 21:29 -  8 17

 9. SV Horn 19 4 4 11 20:29 -  9 16

10. FC BW Linz 19 2 9 8 15:23 -  8 15

20. Spieltag (2. Dezember 2016): SC Austria Lustenau – SV Horn, SC Wr. Neustadt – FC Liefering, Kapfenberger SV 1919 – FC Wacker Innsbruck, WSG Wattens – Floridsdorfer AC (alle Freitag, 18.30 Uhr), LASK Linz – FC BW Linz (Freitag, 20.30 Uhr)

21. Spieltag (24. Februar 2017): Floridsdorfer AC – SC Austria Lustenau, FC Liefering – LASK Linz, SV Horn – Kapfenberger SV 1919, FC Wacker Innsbruck – WSG Wattens, FC BW Linz – SC Wr. Neustadt (die Anpieltermine sind noch nicht fixiert)

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