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VN-Interview. Andreas Lukse (29), Torhüter Cashpoint SCR Altach

„Wir sind kein zweites Leicester“

Konzentriert bei der Arbeit: Altach-Goalie Andreas Lukse. Foto: gepa

Konzentriert bei der Arbeit: Altach-Goalie Andreas Lukse. Foto: gepa

16 Spiele, nur 16 Gegentore – gleich sechs Mal die Null gehalten. Lukse ist Altachs Rückhalt.

Mattersburg. (VN-chk) Vor den Augen seines Ex-Trainers Damir Canadi vermochte Andreas Lukse auch in Mattersburg all seine Qualitäten zu zu zeigen. Dass er trotz aller Gerüchte um ein Werben von Rapid um seine Person ruhig bleibt, zeigt, wie sehr der ÖFB-Teamtorhüter in seiner Zeit in Altach gereift ist. Die VN sprachen mit dem 29-Jährigen nach dem Spiel.

Andi, wieviel Spaß macht der Blick auf die Tabelle?

Lukse: Es ist für diesen Verein sicher nicht normal – vor allem zu diesem Zeitpunkt der Meisterschaft.

Die sogenannten Großklubs verbreiten heuer ja nicht so viel Angst und Schrecken.

Lukse: Naja. Man muss schon sagen, Salzburg kommt langsam immer besser in die Spur. Ich rechne, dass sie vielleicht schon ganz vorne überwintern werden. Für mich sind sie aktuell die beste Mannschaft. Fußball heißt, sich Woche für Woche neu aufstellen und neu fokussieren. Dass wir jetzt aber mal da vorne stehen, ist überragend.

Nimmt man das Wort Titelchance in den Mund?

Lukse: Nein, überhaupt nicht. So realistisch muss man sein. Wir sind kein zweites Leicester City. Frag mich besser im April nochmal. Wir wissen, dass die Großen mit der Doppelbelastung durch die Europa League ihre Probleme haben. Das ist ganz normal. Es gibt keinen Klub in Österreich, der das so leicht mit dem Kader kompensieren kann. Außer Red Bull vielleicht. Im Frühjahr ist das anders, weil da ist keiner mehr dabei, wie es derzeit ausschaut.

Apropos Frühjahr. Wird man euer Team im Winter so zusammenhalten können?

Lukse: Ich gehe schon davon aus, dass wir bis Sommer zusammenbleiben. Jetzt haben wir den Trainer eh schon verloren. Das muss mal reichen. Aber natürlich, wenn man als Erster dasteht und bei einem kleinen Verein spielt, ist man interessant für andere Vereine. Dann ist es auch ganz normal, dass ein Spieler das annimmt, so lange dauert eine Fußballerkarriere nicht.

Wie schaut es bei dir aus?

Lukse: Ich habe bis 2019 einen Vertrag – mit einer Ausstiegsklausel.

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