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von Christian Adam
Der „Lange“, Marco Stark, findet immer mehr Gefallen an seiner Position als Rechtsverteidiger. gepa

Der „Lange“, Marco Stark, findet immer mehr Gefallen an seiner Position als Rechtsverteidiger. gepa

Zum Jahresabschluss wartet auf die Austria heute (18.30 Uhr) ein letzter Prüfstein.

Lustenau. Mit seinen 191 cm überragt er all seine Mitspieler – und Erfahrung mit dem heutigen Gegner hat er zudem. Denn Marco Stark, der im Sommer von der Wiener Austria zurück zu seinem ehemaligen Lehrmeister Lassaad Chabbi ins Ländle gewechselt war, hat in der Regionalliga Ost mit den Austria Amateuren nicht nur einmal gegen den Klub mit den großen Träumen gespielt. Es waren auch die Spiele gegen Horn, Vienna oder auch gegen Rapid, die letztendlich dazu beigetragen haben, dass dem Bludenzer die Umstellung auf die Erste Liga ganz schnell gelungen ist. „Das Niveau der Spitzenteams in der Ostliga ist hoch“, blickt er vor dem Horn-Heimspiel kurz zurück, um seinen Fokus dann ganz auf die Austria zu legen. „Die Mannschaft hat es mir leicht gemacht, Fuß zu fassen“, so sein Kompliment an seine Mitspieler. „Aber das gilt nicht nur für mich, sondern für alle, die neu sind. Wir haben einen tollen Teamspirit“, sagt er.

Mit der Position angefreundet

Klar, dass der Trainer ein wichtiger Teil dessen war, dass Stark den Schritt zurück ins Ländle gewagt hat. Immerhin hat er unter Chabbi bei der Rätia in Bludenz im Jugendbereich die Basis für seine Karriere gelegt. Später dann haben sich die Wege in der Akademie in Vorarlberg gekreuzt, wo er auch mit Seifedin Chabbi (23) zusammenspielte, ehe er den Sprung nach Wien wagte. Nun ist er zurück und musste sich fußballerisch wieder ein bisschen umstellen. Denn
Stark, der bei der Austria in der Regionalligamannschaft die Kapitänsbinde trug und vor allem in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld zum Einsatz
kam, wird von Chabbi vorrangig auf der rechten Verteidigerposition eingesetzt. „Sicher, das war schon eine Umstellung“, sagt er und verspricht: „Wenn ich dann im Winter die ganze Vorbereitung Zeit habe, mich darauf einzustellen, wird es noch besser.“

Dafür, dass es bei Heimspielen nicht immer so geklappt hat, wie es sich Spieler und Fans vorgestellt hatten, findet er schnell eine Erklärung: „Die Gegner ziehen sich sehr weit zurück. Oft agieren wir dann auch zu sorglos und laufen in einen Konter. Natürlich wollen auch wir mehr Punkte in der Heimtabelle stehen sehen.“ Entscheidend dafür, so ist sich Stark sicher, sind die Zweikämpfe, die gewonnen werden müssen, und dass unnötige Fouls in Strafraumnähe vermieden werden. Gerade bei Standards, dessen ist sich auch Kotrainer Walter Bitriol bewusst, sind die Grün-Weißen im Herbst noch anfällig – sowohl offensiv als auch defensiv. „Wir bekommen dabei zu viele Gegen­tore und schießen zu wenige“, fasst der 49-Jährige, der für seinen Chef während
dessen Trainerlizenz-Tagen in Schielleiten die Verant­wortung in den Trainingseinheiten übernahm, zusammen.

Viel Druck und hohes Tempo

Was die überraschend ausgeglichene Bilanz mit dem heutigen Gegner betrifft, so hat Bitriol schnell eine Lösung parat. „Wir wollen uns über die Seiten Situationen im Strafraum schaffen, das Tempo hoch halten, Geduld zeigen und das wichtige erste Tor vorlegen.“ Dieses 1:0, das bislang in zehn von 19 Fällen der Gegner erzielte, sorgt auch bei Stark für Kopfschütteln. „Es gibt keine Erklärung dafür“, sagt er, wohlwissend dass das vorrange Ziel ist, die Null zu halten. „Nein“, so gibt er gerne zu, das habe er bislang noch nie in diesem Ausmaß erlebt. Allerdings sei die Mannschaft so gefestigt, dass ein Gegentor nie für Unruhe sorge. Das Ziel sei es, so erklärt Stark, viel Ballbesitz und viele Abschlüsse zu haben. Gegen Horn soll es klappen.

Für die Spieler geht der Trainingsbetrieb nach dem letzten Match weiter, allerdings stehen am Montag und Dienstag im Olympiazentrum in Dornbirn die Tests auf dem Programm. Ab Donnerstag genießen die Spieler dann den Urlaub, ehe die Austria am 9. Jänner mit der Vorbereitung für die Rückrunde startet.

<p class="caption">Marco Stark (l.) und Kotrainer Walter Bitriol mit dem Geschenkskorb, der heute bei der Versteigerung auf die Fans wartet. Foto: adam</p>

Marco Stark (l.) und Kotrainer Walter Bitriol mit dem Geschenkskorb, der heute bei der Versteigerung auf die Fans wartet. Foto: adam

Natürlich wollen wir mehr Punkte in der Heimtabelle stehen sehen.

Marco Stark

Fußball – Sky Go Erste Liga 2016/17

20. Spieltag

SC Austria Lustenau – SV Horn heute

Reichshofstadion, 18.30 Uhr, SR Grobelnik (W) sky sport AustriA/ORF Sport Plus (live)

SC Wr. Neustadt – FC Liefering heute

Stadion Wr. Neustadt, 18.30 Uhr, SR Altmann (T) sky sport AustriA (Konferenz)

WSG Wattens – Floridsdorfer AC heute

Gernot-Langes-Stadion, 18.30 Uhr, SR Trattnig (K) sky sport AustriA (Konferenz)

Kapfenberger SV 1919 – FC Wacker Innsbruck heute

Franz-Fekete-Stadion, 18.30 Uhr, SR Hameter (NÖ) sky sport AustriA (Konferenz)

LASK Linz – FC BW Linz heute

Pasching, Waldstadion, 20.30 Uhr, SR Muckenhammer (OÖ) sky sport AustriA (Konferenz)

Tabelle

 1. LASK Linz 19 11 4 4 41:28 + 13 37

 2. SC Austria Lustenau 19 10 6 3 38:25 + 13 36

 3. FC Liefering 19 9 7 3 38:24 + 14 34

 4. Kapfenberger SV 1919 19 9 3 7 25:23 +  2 30

 5. SC Wr. Neustadt 19 8 3 8 27:32 -  5 27

 6. FC Wacker Innsbruck 19 6 7 6 25:26 -  1 25

 7. WSG Wattens 19 4 8 8 20:31 - 11 20

 8. Floridsdorfer AC 19 4 5 10 21:29 -  8 17

 9. SV Horn 19 4 4 11 20:29 -  9 16

10. FC BW Linz 19 2 9 8 15:23 -  8 15

21. Spieltag (24. Februar 2017): Floridsdorfer AC – SC Austria Lustenau, FC Liefering – LASK Linz, SV Horn – Kapfenberger SV 1919, FC Wacker Innsbruck – WSG Wattens, FC BW Linz – SC Wr. Neustadt (die Anpieltermine sind noch nicht fixiert)

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