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Im WM-Winter müssen Siege her

Matthias Mayer landete im Abfahrtstraining als bester ÖSV-Abfahrer auf Platz sechs. Foto: gepa

Matthias Mayer landete im Abfahrtstraining als bester ÖSV-Abfahrer auf Platz sechs. Foto: gepa

Reichelt, Mayer und Co. sind seit zwölf Weltcup-Abfahrten ohne ersten Platz.

VAl d‘Isere. Nach einem Winter ohne obersten Podestplatz wollen Österreichs Abfahrer im Ski-Weltcup in der WM-Saison wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. Das Rennen am Samstag in Val d‘Isere bietet dafür die erste von neun Chancen. Zu den Favoriten zählen die ÖSV-Läufer im Ersatzrennen für Beaver Creek aber nicht. Denn nur drei Podestplätze gab es im Weltcup 2015/16.

Die beiden zweiten Plätze fuhr kurz vor Jahreswechsel in Santa Caterina sowie zweieinhalb Wochen danach in Wengen Hannes Reichelt heraus, mit dem vorerst im Kampf um den „Comeback“-Sieg aber wohl nicht zu rechnen ist. Denn nachdem der Salzburger im September an der Lendenwirbelsäule operiert worden war, fasste er in Folge unweigerlich einen gehörigen Trainingsrückstand aus und muss sich erst wieder herantasten.

Dass Reichelt im ersten Training von Val d‘Isere am Start gestanden ist – und das mit der Nummer eins noch dazu als Testpilot – muss schon als erster Erfolg angesehen werden. Ein Platz außerhalb der Top 60 und 3,45 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit zeigen freilich, dass es der Super-G-Weltmeister nur sukzessive angehen kann und will. Qualifikationsdruck in Hinsicht auf die WM hat Reichelt nicht, da er als Titelverteidiger sein Ticket fix hat.

Kröll greift nochmals an

Den einzigen dritten ÖSV-Platz in elf Abfahrten der vergangenen Saison ergatterte ebenfalls in Wengen Klaus Kröll. Für den mittlerweile wie Reichelt 36-Jährigen war das ein willkommenes Lebenszeichen, prompt fand er auch die Motivation für eine weitere Saison. Beim ersten Abtasten in Frankreich fehlten Kröll 2,85 Sekunden auf die Topmarke.

Größere Hoffnungsträger auf den ersten Sieg nach zwölf Rennen bzw. jenem von Hannes Reichelt am 7. März 2015 in Kvitfjell in der „Königsdisziplin“ sind jedenfalls sicher die beiden, deren Zeiten am nächsten an die 2:02,60 Minuten des Leaders Kjetil Jansrud herangekommen sind. Olympiasieger Mayer wurde als bester der rot-weiß-roten Truppe mit
einem Rückstand von 64 Hundertstel Sechster, Kriechmayr unmittelbar dahinter Siebter.

Mayer ist also schon ganz gut dabei. Seine Brustwirbelbrüche liegen auch schon fast ein Jahr zurück, erlitten im Dezember in der Grödener Abfahrt. Beim Weltcup-Auftakt im Söldener Riesentorlauf fungierte er als Vorläufer und absolvierte dabei nach eigenen Angaben eine gelungene Rennprobe. Kriechmayr tat sich zumindest bisher im Super-G leichter, wartete im vorigen Winter aber in der Abfahrt immerhin mit Platz sechs in Santa Caterina sowie mit siebenten Rängen in Gröden und Kitzbühel auf. Bleiben neben den Jungen Otmar Striedinger, Romed Baumann und Max Franz als Hoffnungsträger auf ein österreichisches Abfahrts-Revival. Sie alle kamen mit einem Top-6-Rang aus der vergangenen Saison heraus, im Training platzierten sie sich außerhalb der Top 25.

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