IHRE MEINUNG IST UNS WICHTIG!
Hier klicken und mitmachen!

Viel zu spät aufgewacht

Dornbirns Torhüter Florian Hardy stand in Linz öfter im Mittelpunkt, als im lieb war. Bei den vier Gegentoren war er ohne Chance. Foto: Gepa

Dornbirns Torhüter Florian Hardy stand in Linz öfter im Mittelpunkt, als im lieb war. Bei den vier Gegentoren war er ohne Chance. Foto: Gepa

3:4-Niederlage in Linz, Dornbirn kam nach 0:3 und 1:4 erst im Finish heran.

Linz. (VN-abr) Dornbirn muss weiter auf den Befreiungsschlag warten. In Linz verloren die Messestädter mit 3:4, wachten zu spät auf, zwei der drei DEC-Tore fielen erst in den letzten beiden Minuten. „Wir lagen früh mit 0:3 zurück, haben aber nicht aufgegeben“, fand Stefan Häußle doch noch etwas Positives an der 19. Saisonniederlage. Die Sorgenfalten von Coach Dave MacQueen waren nach dem Match nicht zu übersehen. „Wir haben die entscheidenden Treffer in Unterzahl kassiert – und das gegen das beste Powerplay-Team. Aber das soll keine Ausrede sein, wir müssen solche Spiele auch einmal gewinnen.“

Bulldogs mit Kampfgeist

Nicht nur aufgrund der Tabellensituation standen die Bulldogs in der Keine-Sorgen-Arena vor einer Herkules-Aufgabe. Im Schnitt drückten in der bisherigen Saison 4600 Black-Wings-Fans ihrem Team die Daumen, mit Abstand die höchste Besucherzahl in der Liga. Dem Erwartungsdruck der Gastgeber stellten sich die Bulldogs von Anfang an tapfer entgegen. Cody Sylvester scheiterte in Minute vier nur knapp an Linz-Goalie Michael Ouzas. In der 10. Minute fanden die Hausherren aber die Lücke im Abwehrriegel der Gäste. Brett McLean fälschte einen Piche-Schuss entscheidend zum 1:0 (10.). Und nur sechs Minuten später klingelte es erneut. Eine geschickte Köpertäuschung von Brian Lebler ließ die Bulldogs-Abwehr ins Leere laufen und die Oberösterreicher stellten auf 2:0 (16.). Ausgerechnet ein Ex-Dornbirn-Spieler schien zu Beginn des zweiten Drittels schon früh die Zeichen auf Sieg zu stellen. Fabio Hofer schlenzte die Scheibe im zweiten Versuch unhaltbar ins Kreuzeck. Trotz des 0:3-Rückstandes probierten Niki Petrik und Co. nochmals ins Spiel zu kommen und in der 33. Minute verkürzte James Livingston auf 1:3. Auf Seiten der Gäste keimte wieder Hoffnung auf, doch die Chancenauswertung war wieder ungenügend. Jamie Arniel vergab in der 36. Minute alleine vor Ouzas. Nochmals spannend wurde es aber in den letzten fünf Minuten. Zuerst erhöhte Lebler im Powerplay auf 4:1 (55.). Doch die Bulldogs gaben nicht klein bei, riskierten nun alles und verkürzten durch einen Doppelschlag von Chris D’Alvise (58.) und Brock McBride (59.) auf 4:3. Für den möglichen Ausgleich blieben nur mehr 80 Sekunden Zeit – zu kurz, um die Linzer Nachlässigkeit doch noch zu bestrafen.

Wir lagen früh 0:3 zurück, haben aber nicht aufgegeben.

Stefan Häussle
Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.