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Schockwelle: Vor fünf Jahren flog der NSU auf

München . Es ist eine Schockwelle, die Anfang November 2011 durch Deutschland geht. Bis dahin gab es nur ein paar linke Antifa-Aktivisten, die beständig über “Neonazi-Terror” sprachen, und es gab die bürgerliche, staatstragende Mehrheit, die das für maßlos übertrieben hielt. Aber dann liegen am 4. November 2011 Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt mit zerschossenen Schädeln in einem Wohnmobil in Eisenach. Drei Tage später stellt sich Beate Zschäpe der Polizei. 

Die Lawine an Erkenntnis, die losbricht, ist so gewaltig, dass sie sogar die überrollt, die Neonazi-Gewalttätern eh alles zugetraut hatten. Fast 14 Jahre Leben im Untergrund; neun türkisch- oder griechischstämmige Gewerbetreibende in Nürnberg, München, Hamburg, Rostock, Dortmund und Kassel erschossen, Motiv Fremdenhass; eine Polizistin in Heilbronn ermordet, Motiv: Hass auf den Staat; zwei Sprengstoffanschläge mit Dutzenden Verletzten in Köln; 15 Banken ausgeraubt. Nein, teilen die staatlichen Stellen am 5. November 2011 mit, niemand habe eine Ahnung von einer Terrororganisation dieses Kalibers gehabt. Doch bald taucht damals das zynische Bekennervideo auf. Offen ist aber fünf Jahre nach dem Auffliegen des NSU auch, was aus diesem Komplex tatsächlich aufgeklärt werden wird und welche Fragen unbeantwortet bleiben.

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