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UNO-Alarm: Klimaziele schwer zu erreichen

London. Am Tag vor dem Inkrafttreten des Klimaabkommens von Paris hat die UNO ihre Mitgliedsländer wachgerüttelt. Der jährliche „Emissions Gap Report“ des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), der am Donnerstag in London vorgestellt wurde, gibt wenig Anlass zu Selbstzufriedenheit. Die Pariser Klimaziele scheinen derzeit kaum erreichbar zu sein.

Um wie vereinbart die Erd­erwärmung bis Ende des Jahrhunderts auf maximal zwei Grad zu begrenzen, müsste der für 2030 erwartete Ausstoß von Treibhausgasen ungefähr um ein Viertel verringert werden, heißt es im „Emissions Gap Report 2016“. Die Bemühungen darum müssten also dringend drastisch erhöht werden.

Dem Bericht zufolge steuert die Welt auf einen Ausstoß von Treibhausgasen mit einem Erwärmungspotenzial von 54 bis 56 Gigatonnen Kohlenstoffdioxid im Jahr 2030 zu. Notwendig wäre aber eine Reduzierung auf 42 Gigatonnen, um das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen.

Mehr als 190 Staaten hatten sich beim Pariser Klima­gipfel im Dezember 2015 dazu verpflichtet, die globale
Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad oder besser noch auf 1,5 Grad zu begrenzen. In Marrakesch beginnt am Montag die nächste Weltklimakonferenz. Dabei geht es um die Wege zur Zielerreichung.

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