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Dornbirner Jugendwerkstätten (DJW)

DJW bauen Catering aus

Hochwertige und vor allem regionale saisonale Zutaten kommen bei den Dornbirner Jugendwerkstätten (DJW) auf den Tisch.  Fotos: DJW

Hochwertige und vor allem regionale saisonale Zutaten kommen bei den Dornbirner Jugendwerkstätten (DJW) auf den Tisch. Fotos: DJW

Neue Küche bringt mehr Chancen für langzeitarbeitslose Jugendliche.

Dornbirn. Die Dornbirner Jugendwerkstätten (DJW) verfügen demnächst über eine professionelle Produktions-, Lern- und Cateringküche. Anfang Dezember soll der Umbau der bisherigen Infrastruktur abgeschlossen sein. Begonnen hatte alles vor Jahren mit einer Suppenküche in den Jugendwerkstätten. Nach den Erfahrungen in der Schwimmbadgastronomie Enz begann man, für den eigenen Bedarf, aber auch für ein paar Kunden, einfache Cateringdienstleistungen anzubieten. „Als vergangenes Jahr der Umbau der Verwaltung der Jugendwerkstätten genehmigt wurde, haben wir die Chance ergriffen und unsere Grundidee des Ausbaus unseres Caterings mit umgesetzt“, so DJW-Geschäftsführer Elmar Luger.

Catering

Durch diesen Ausbau können laut Küchenchef Robert Eder die vier geplanten Geschäftsfelder angeboten werden: Produktion für die bestehende Gastronomie, Catering für verschiedene Anlässe und der Aufbau einer Produktpalette. Das Catering gliedert sich in „1. Fingerfood für Seminare, Kongresse und Events; 2. Warme Schöpfgerichte unter dem Motto „Alles aus einem Topf“ mit zum Beispiel Curry-Gerichten; 3. Ein Catering-Menü, das die klassische Gangfolge mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert beinhaltet; 4. Catering für Meetings, etwa für Besprechungen, zum Beispiel im Rathaus Dornbirn.“ Als Cateringanbieter einen Namen gemacht haben sich die DJW in Dornbirn schon seit einiger Zeit. Zu den langjährigen Kunden zählen die Stadt Dornbirn und private Unternehmen. Erst kürzlich hat das DJW-Team eine Buchpräsentation im Dornbirner Raiba-Forum kulinarisch betreut.

Hochwertige und vor allem regionale saisonale Zutaten kommen aus dem hauseigenen Kräuter- und Gemüsegarten. „Unser hauseigener Garten ist ein wahres Einkaufsparadies. Es gibt alle möglichen Gemüsearten, vom Kohlrabi über alle möglichen Kräuter bis hin zu Erdbeeren. Hier stimme ich mit unseren Gartenbetreuern regelmäßig ab, was für das professionelle Catering nötig ist. Dennoch reichen die Mengen natürlich nicht aus. Auch gibt es saisonale Beschränkungen, wie zum Beispiel in der Winterzeit“, so Robert Eder.

Gemeinsamer Mittagstisch

Gekocht wird zudem für den internen Bedarf. Wenn sieben bis acht Mitarbeiter Interesse zeigen, gibt es dienstags und donnerstags einen gemeinsamen Mittagstisch. Dabei wird auf eine ausgewogene Ernährung geachtet. Der Küchenchef bestimmt dabei das Essensprogramm und stimmt sich mit einer Ernährungsberaterin ab. Die Pflege des Gartens, das gemeinsame Essen sowie das regelmäßig angebotene gesunde Frühstück sind ein Bestandteil des Konzepts betrieblicher Gesundheitsförderung der DJW. Jugendliche lernen hier auch viel über gesunden Lebensstil, wozu vor allem die richtige Ernährung gehört.

Ausbildungs-Chance

Durch die neue Küche bietet sich Jugendlichen der DJW aber auch eine neue Ausbildungs- und Berufseinstiegs-Chance. Interessierte Jugendliche sind eingeladen, beim Kochen mitzuhelfen: „Ich erkläre ihnen dann, wie man eine richtige Rindersuppe ansetzt, mit kaltem Wasser, mit Fleisch und Zwiebeln. Ich zeige ihnen, wie man es daheim machen kann, ohne nur Fertigprodukte zu verwenden, und vor allem, dass Kochen sexy ist.“ Robert Eder erkennt dann das eine oder andere Talent, welches er durch sein großes Netzwerk, zum Beispiel im Kochverband, auch für eine Arbeitsstelle weiterempfehlen kann.

Reinschnuppern

„Die Jugendlichen bekommen eine Einstiegsmöglichkeit in den Beruf. Sie können reinschnuppern und dann leichter entscheiden. Es gibt eine Zusammenarbeit mit Lehrern der Berufsschule in Lochau und mit anderen Gastronomen. Denn: In der Gastronomie gibt es zahlreiche offene Stellen. Auf diese Weise haben alle etwas davon.“ Die DJW wollen daher künftig Betriebe auch von extern unterstützen, sei es, indem sie geeignete Küchenhilfen oder Hilfsköche an sie „ausleihen“, oder vorproduzierte Komponenten, wie etwa hausgemachte Teigtaschen, zuliefern. „Überdies planen wir eigene Produkte, die über die Dorfläden vermarktet werden könnten“, berichtet Robert Eder, der mit seinen Ideen zum Ausbau der neuen Catering- und Gastrolinie der DJW offenbar noch lange nicht am Ende ist.

<p class="caption">Filiz</p><p class="caption">24, Hohenems</p><p class="bodytext">Ich bin über das Arbeitsmarktservice (AMS) zu den Jugendwerkstätten gekommen. Am besten gefällt mir die Arbeit im Team, insbesondere fürs Catering. Im Sozialkompetenztraining habe ich vor allem etwas über Respekt gelernt. Mein Ziel ist es, einen guten Job im Textil-Einzelhandel zu bekommen.</p>

Filiz

24, Hohenems

Ich bin über das Arbeitsmarktservice (AMS) zu den Jugendwerkstätten gekommen. Am besten gefällt mir die Arbeit im Team, insbesondere fürs Catering. Im Sozialkompetenztraining habe ich vor allem etwas über Respekt gelernt. Mein Ziel ist es, einen guten Job im Textil-Einzelhandel zu bekommen.

<p class="caption">Marko</p><p class="caption">23, Lustenau</p><p class="bodytext">Ich bin schon das dritte Mal hier. Am liebsten arbeite ich im Außendienst. Dort entrümpeln wir, mähen Rasen oder schneiden Hecken. Da ich Rückenprobleme habe, achtet man sehr auf mich. Es gefällt mir, weil das Arbeitsklima einfach stimmt und man zur Abwechslung Fußball spielt oder Klettern geht.</p>

Marko

23, Lustenau

Ich bin schon das dritte Mal hier. Am liebsten arbeite ich im Außendienst. Dort entrümpeln wir, mähen Rasen oder schneiden Hecken. Da ich Rückenprobleme habe, achtet man sehr auf mich. Es gefällt mir, weil das Arbeitsklima einfach stimmt und man zur Abwechslung Fußball spielt oder Klettern geht.

<p class="caption">Anora</p><p class="caption">22 Jahre, Bregenz</p><p class="bodytext">Ich bin Studentin der Rechtswissenschaften und durch Zufall als Ferialpraktikantin in den DJW gelandet. Meine vielseitigen Aufgaben ermöglichten mir, meine Fähigkeiten neu zu erkunden. Das gilt auch für die Jugendlichen vor Ort. Aus perspektivlosen Neuankömmlingen entwickeln sich dynamische junge Erwachsene.</p>

Anora

22 Jahre, Bregenz

Ich bin Studentin der Rechtswissenschaften und durch Zufall als Ferialpraktikantin in den DJW gelandet. Meine vielseitigen Aufgaben ermöglichten mir, meine Fähigkeiten neu zu erkunden. Das gilt auch für die Jugendlichen vor Ort. Aus perspektivlosen Neuankömmlingen entwickeln sich dynamische junge Erwachsene.

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Dornbirner Jugendwerkstätten:

Dornbirner Jugendwerkstätten

6850 Dornbirn, Bildgasse 18, Tel. 05572 51351; office.djw@aon.at,

www.dornbirn.at/djw

Redaktionsteam:

Fabian Hasberger, Aleksander Marjanovic, Michael Fischer, Manfred Hochgerner, Filiz Sarac, Vanessa Itterlein

Besten Dank für die redaktionelle Begleitung durch Dr. Peter Vogler, image3 Kommunikationsdienstleistungs GmbH (www.image3.at)

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