Ein filmreifer Start ins 35. Bestandsjahr

27.04.2017 • 15:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Zahlreiche interessierte Besucher waren bei der Filmvorführung im Pfarrzentrum „zemma“ dabei. Foto: Verein
Zahlreiche interessierte Besucher waren bei der Filmvorführung im Pfarrzentrum „zemma“ dabei. Foto: Verein

Weltladen Bludenz zeigte Vorarlberger Filmpremiere zum Thema Soja im Pfarrzentrum „zemma“.

Bludenz. Mähdrescher rattern über die Leinwand, Bilder von einem Dorf, das es wegen der Sojabohnenmonokulturen nicht mehr gibt, ein oberösterreichischer Bauer, der frei von der Leber weg plaudert. 85 begeisterte Zuschauer folgten auf Einladung des Weltladens Bludenz im Pfarrzentrum „zemma“ kürzlich dem Dokumentarfilm „Soja – der Fleisch gewordene Wahnsinn“.

Der Vorarlberger Thomas Bauer hat Eindrücke rund um seine Arbeit in Brasilien und die Auswirkungen des Sojaanbaus verarbeitet. In beeindruckenden Bildern spannt der Film einen globalen Bogen von Brasilien nach Österreich und regt zum Nachdenken über das gegenwärtige Wirtschaftssystem an. Eine spannende Diskussion zwischen Regisseur und Publikum entwickelte sich im Anschluss an den Film. Mit dem Wissen, dass jeder Einkauf eine bewusste Entscheidung verlangt, verließen die Besucher den Veranstaltungssaal. Bereits am Vormittag konnten sich fünf Klassen des Bundesgymnasiums Bludenz dank der Filmvorführung und der Diskussion mit Thomas Bauer mit der Thematik auseinandersetzen. Die bei der Filmvorführung gesammelten Spenden in Höhe von 500 Euro wurden direkt an Thomas Bauer zur Unterstützung seiner Arbeit übergeben.

Laufende Unterstützung

Bereits in den Jahren 2010 und 2011 unterstützte der Weltladen Bludenz die Projekte von Thomas Bauer mit einer Spendenaktion. In den vergangenen 35 Jahren konnte der Weltladen Bludenz neben dem Einsatz für den fairen Handel weltweit für Projekte eine Gesamtsumme von mehr als 260.000 Euro zur Verfügung stellen.