Kinderlachen in alten Gemäuern

06.05.2018 • 14:57 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die einstige Gortipohler Volksschule: Während im OG der Kindergarten beheimatet ist, wird der unterste Stock jetzt für die Kleinsten umgebaut. VN/HP
Die einstige Gortipohler Volksschule: Während im OG der Kindergarten beheimatet ist, wird der unterste Stock jetzt für die Kleinsten umgebaut. VN/HP

Einstiges Volkschulgebäude in Gortipohl wird zum Kinderbetreuungszentrum.

St. Gallenkirch Einen weiteren Schritt in Richtung ganztägiger Kinderbetreuung setzen die Innermontafoner Gemeinden Gaschurn und St. Gallenkirch mit ihrem jüngsten gemeinsamen Bauvorhaben bei der einstigen Volksschule in Gortipohl: Während im Obergeschoß bereits der örtliche Kindergarten untergebracht ist, entstehen im Erdgeschoß Räumlichkeiten für die Rundumbetreuung von Halb- bis Dreijährigen.

Die Bauverhandlung ist jedenfalls bereits über der Bühne. Sobald der Bescheid für die Umbauarbeiten und die Ergebnisse des Vergabeverfahrens vorliegen, können die Kommunen durchstarten: Aus dem einstigen Tourismusbüro bzw. dem bislang dort untergebrachten Vereinslokal der Innermontafoner Landjugend werden dann unter der Aufsicht des Planungsbüros Schröcker GmbH moderne Räume für die neue ganztägige Kleinkindbetreuung in der Innerfratte. Auf den zur Verfügung stehenden 120 Quadratmetern entstehen neben einem Gruppenraum mit Schlafbereich, einer Küche mit Platz zum Essen und neuen WC-Anlagen auch Büroräumlichkeiten für das Eltern-Kind-Zentrum (EKIZ), das übrigens als Betreiber der Kleinkindbetreuungsstätte auftritt. Das öffentliche WC, das ebenfalls in diesem Bereich untergebracht ist, rückt einen Stock höher, in unmittelbare Nachbarschaft des Kindergartens. Daneben erfährt das im Jahr 1950 erbaute Gebäude im Außenbereich eine Komplettsanierung in Sachen Thermik. So werden alle Fenster, das Dach und die Fassade erneuert.

Bewährter Kostenschlüssel

Die Umbaukosten werden mit rund 250.000 Euro beziffert. „Nach Abzug der möglichen Landesförderungen verbleiben knapp 100.000 Euro, die es für uns zu tragen gilt“, informiert der St. Gallenkircher Bürgermeister Josef Lechthaler. „Diese werden dann gemäß dem bewährten Schlüssel 60:40 aufgeteilt“, spricht Lechthaler von 60 Prozent für seine Gemeinde und 40 Prozent für Gaschurn. Mit der Hauptbauphase rechnet Lechthaler in den Sommerferien, mit der Fertigstellung Anfang September. Die Öffnungszeiten der neuen Kleinkindbetreuungsstätte werden dann von Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr und samstags von 7 bis 12 Uhr sein. Die Gruppe mit maximal zwölf Kleinkindern wird voraussichtlich von zwei bis drei der EKIZ-Mitarbeiter betreut. VN-HP

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