Der Elch, der Hund und die tote Ana

Vorarlberg / 22.03.2018 • 16:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Alexander bringt Ana wieder ins Spiel, Mutter und Verlobte staunen. ajk
Alexander bringt Ana wieder ins Spiel, Mutter und Verlobte staunen. ajk

Die Premiere von
„37 Ansichtskarten“ war ein Erfolg.

Fußach Im Schlafzimmer steht ein ausgestopfter Elch, im Garten tollt ein angeblich verlochter Bello und die alte Ana, im Vorjahr beerdigt, ist in Wahrheit quicklebendig.

Es geht drunter und drüber bei Familie Simma und das deutlich schräge Haus ist lediglich ein Hinweis auf allerhand eigenartige Vorkommnisse. Die wusste das Publikum bei der Premiere der skurrilen Komödie von Michael McKeever sehr zu schätzen. Das bewies das schallende Lachen ebenso wie der Applaus für die Darsteller, den Regisseur und sämtliche Mitwirkende der Theatergruppe Fußach im Hintergrund. Nun, wenn ein Sohn gleich acht Jahre auf Weltreise ist und erst heimkehrt, als er eine Verlobte gefunden hat, da kann sich schon allerhand geändert haben. Alexander allerdings hat mit schrägen Erlebnissen gerechnet – er kannte seine Familie ja bereits. Seine Verlobte Isabell hingegen ist doch heftig überrascht. Sie wird mit den unterschiedlichsten Namen angesprochen, ist für die Familie ihres Liebsten einmal ein Flittchen, dann eine Hausangestellte und eigentlich weder das eine noch die andere. Und der ausgestopfte Elch im Schlafzimmer stört sie. Schwiegerpapa Konrad hingegen freut sich: „Ach, da ist der jetzt!“ Die Begeisterung, mit der die Fußacher Theaterleute unter Regie von Augustin Jagg spielen, erfasste das Publikum von Anfang an.

Weitere Aufführungen in der Mehrzweckhalle in Fußach sind am 23., 24., 25. März sowie am 2., 6., 7. April, jeweils um 20 Uhr. Kartenreservierung unter www.theatergruppefussach.at. ajk