„Gemeinsam für Hard“ ist kein Wunschkonzert

26.04.2018 • 15:27 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die initiative Gruppe vom „Bürgertreff Hard“: Martina Hämmerle, Eva Schwendinger, Marcus Donner, Lu Heimbach, Marion Rhomberg und Pia Hollenbach (von links).  ajk
Die initiative Gruppe vom „Bürgertreff Hard“: Martina Hämmerle, Eva Schwendinger, Marcus Donner, Lu Heimbach, Marion Rhomberg und Pia Hollenbach (von links).  ajk

Im Bürgertreff sind Harder zu eigenem Einsatz eingeladen.

Hard Der neue unabhängige Bürgertreff in Hard ist kein Wunschkonzert, wo Harder ihre Anliegen deponieren und etliche Frauen und Männer das dann umsetzen. „Wir bieten eine Plattform für alle, die sich selbst aktiv einbringen möchten.“ Das erläutert Martina Hämmerle, eine der Initiatorinnen. Miteinander haben sie die Räumlichkeiten der einstigen Bäckerei Hammerl (später Beck Kainz) an der Seestraße gefunden. Am vergangenen Samstag war Eröffnung, künftig soll der Treff jeden Samstag von 10 bis 13 Uhr geöffnet sein. Zum Start fanden sich zahlreiche Harderinnen und Harder ein, unter anderem Vizebürgermeisterin Eva Mair (ÖVP) sowie Hans Wolff, seit Kurzem Obmann der Wirtschaftsgemeinschaft Hard.

Ideen für Hard

Die Gruppe der Initiatorinnen plant zwar Aktivitäten, die zur Eigeninitiative anregen sollen, sie nehmen aber niemandem die Arbeit ab. „Die Räumlichkeiten stehen aber allen offen, die eine Idee für Hard haben und dazu vielleicht Mitstreiter suchen oder eine Referentin bzw. einen Referenten einladen möchten.“ Auf der Anschlagwand steht deshalb zu lesen: „Darüber würde ich mich gerne mit anderen BürgerInnen austauschen.“ Es ist jedenfalls ausreichend Platz für Ideen.

Zudem wird noch nach einem passenden Namen für die Dialogräume gesucht. Der erste Dialograum im neuen Harder Bürgertreff steht dann am Sonntag, 13. Mai, auf dem Programm. Philippe Narval, Geschäftsführer des „Europäischen Forums Alpbach“, stellt um 18.30 Uhr sein Buch „Die freundliche Revolution“ vor. Darin finden sich etliche Bespiele, die er unter das Motto stellt: „Wie wir gemeinsam die Demokratie retten.“ ajk

Bürgerinnen und Bürger kommen im neuen Harder Bürgertreff an der Seestraße ins Gespräch.
Bürgerinnen und Bürger kommen im neuen Harder Bürgertreff an der Seestraße ins Gespräch.