Sonnenschutz beschäftigt die Gemeindevertretung

13.05.2018 • 15:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Gastgarten des Cafés am See in Hard soll eine wetterfeste Markise zum Schutz gegen Sonne, Wind und Regen erhalten. ajk
Der Gastgarten des Cafés am See in Hard soll eine wetterfeste Markise zum Schutz gegen Sonne, Wind und Regen erhalten. ajk

Die Opposition kritisiert die geplante Markise beim Café am See.

hard Das Café am See, auch „Rostcafé“ genannt, plant eine wetterfeste Markise. Damit diese errichtet werden kann, ist eine Umwidmung des Gastgartens von Freizeit/Sport in gastronomische Nutzung erforderlich, weil massive Steher ein Fundament benötigen. Die Gemeindevertretung befasste sich unlängst mit diesem Thema.

Gemeinderat Anton Weber von der Harder Liste bemerkte, dass aktuell durch internationale Fachleute die künftige Gestaltung des Uferbereiches überlegt werde. Da sei es kontraproduktiv, eine so große Markise (18 x 10 m) zu planen, die ihn an ein Festzelt erinnere. Bürgermeister Harald Köhlmeier (ÖVP) lehnte diesen Vergleich ab und erläuterte, dass auch der Sachverständige für Landschaftsschutz zugestimmt habe. Zudem stehe lediglich die Umwidmung auf der Tagesordnung, noch nicht die Genehmigung der Markise.

Auch Markus Gritschacher (FPÖ) verteidigte das Vorhaben: „Eine stabile Markise ist besser als die blöden Sonnenschirme.“ Er kritisierte grundsätzlich die Ausführung des Cafés, das nur für den Sommerbetrieb ausgelegt ist. Nun wehrte sich Eckehard Krischke (Harder Liste), der das Objekt einst geplant hatte. Er habe sich als Architekt an die Vorgaben der damaligen Ausschreibung gehalten. Eben diese Vorgaben seien falsch gewesen, nicht die Planung, präzisierte Gemeinderat Gritschacher. Schließlich stimmten 24 Mandatare der Umwidmung des Gastgartens zwecks Markisenbaus zu. AJK