Die Welt der Greifvögel nähergebracht

Vorarlberg / 11.03.2019 • 18:01 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Besonders Mutige durften die Greifvögel auf ihrem Arm tragen.
Besonders Mutige durften die Greifvögel auf ihrem Arm tragen.

Vier Falkner waren mit ihren tierischen Begleitern auf Besuch in Egg.

Egg Ganz spezielle Gäste durften Lehrer und Schüler im BORG Egg begrüßen. Vier Falknerinnen und Falkner mit ihren Vögeln waren zu Besuch beim Wald-WPG. Wie schnell ist ein Wanderfalke im Sturzflug, welches ist der häufigste heimische Greifvogel, was genau ist ein „Hennovogel“? Diese und weitere Fragen der Schüler wurden von den Experten bereitwillig beantwortet.

Habicht „Sky“

Swenja Rogelböck aus Mellau brachte nicht nur ihren Habicht „Sky“ mit ins BORG Egg, sie organisierte auch noch drei ihrer Kollegen mitsamt deren tierischen Begleitern. Neben Oberfalkner Richard Pertel waren das Gerhard Grätzner mit seinem Waldkauz „Waldemar“ und dem Gerfalken „Momo“ sowie Lea Klien mit ihrem Wanderfalken. Von diesen Prachtexemplaren waren nicht nur die WPGler fasziniert, es schlichen sich auch immer wieder interessierte Zuschauer in die Klasse.

Spannende Informationen

Vor der Fragerunde gab es einen Vortrag von Richard Pertel, der den Gymnasiasten grundlegende Informationen über die Greifvögel näherbrachte. Der erfahrene Falkner erklärte die Arbeitstechniken der Falknerei und dass er auch wilde Greifvögel aufpeppelt. So kümmert er sich oft um verletzte oder im Winter um halb verhungerte Greifvögel, meist Bussarde, und entlässt sie dann wieder in die freie Wildbahn. Danach hatten die Schüler(innen) nicht nur die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sondern sie konnten die mitgebrachten Materialien und vor allem die majestätischen Vögel auch aus nächster Nähe betrachten. Zwei Mutige griffen dann auch zum Handschuh und durften Unfallopfer „Waldemar“ bzw. den Wanderfalken auf ihrem Arm tragen. Biologielehrer Thomas Rüscher und die Schüler vom Wald-WPG bedankten sich bei Swenja Rogelböck und den Falknern für die Informationen. ME

Aus nächster Nähe konnten Egger Gymnasiasten die majestätischen Tiere erleben. me
Aus nächster Nähe konnten Egger Gymnasiasten die majestätischen Tiere erleben. me