Gratulation zum Geburtstag

21.07.2019 • 15:22 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

Hörbranz Als zweites von fünf Kindern kam Sigismunde Bentele (86), geb. Hutter, am 22. Juli 1933 in Schwarzach zur Welt. Die Eltern führten ein Gasthaus, wo Sigismunde schon früh mithalf. Obwohl arbeitsreich, empfand sie ihre Kindheit als wohlbehütet und schön.

In den späten 50er-Jahren lernte Sigismunde den Elektriker Alwin Bentele kennen und lieben. Sie heirateten und zogen ins Elternhaus von Alwin in Hörbranz. Aus der Ehe stammen drei Kinder, zwei Söhne und eine Tochter. Sigismunde erwies sich als ausgezeichnete Hausfrau und Mutter. Ins Kuchenbacken, Kochen und den Gartenanbau legte sie ihre ganze Liebe hinein und erfreute damit ihren Mann, die Kinder und Gäste. Sigismunde hat mittlerweile sechs Enkelkinder und schon zwei Urenkel. Schon vor Jahren musste die Jubilarin den Tod ihres Mannes hinnehmen. Nun wohnt sie in der Einliegerwohnung im Hause ihrer Tochter in Hörbranz. Ihre Gesundheit lässt leider zu wünschen übrig, daher ist es im Dezember vorigen Jahres notwendig geworden, dass sie von einer Pflegerin betreut wird.

Das Jubiläum wird zu Hause im Familienkreis gefeiert. Die Familie wünscht ihr vor allem Gesundheit, Zufriedenheit und Frieden.

Hohenweiler Am 22. Juli 1947 kam Walter Micheluzzi (72) in Bregenz zur Welt und ist mit zwei Brüdern aufgewachsen. Im Betrieb des Vaters absolvierte er die Ausbildung zum Malermeister. Den Betrieb des Vaters, den „Grünen Micheluzzi“, übernahm sein Bruder Kurt, Walter gründete den „Blauen Micheluzzi“. 2007 ging Walter in Pension und einer seiner Söhne führt jetzt den Betrieb, wobei Walter noch aushilft, wenn Not am Mann ist. Walter beschäftigt sich gerne mit vielen verschiedenen Dingen, darunter auch mit Schnapsbrennen. Er sammelt unterm Jahr verschiedene Früchte, die er einmeischt und im Dezember brennt. So entstehen ganz persönliche Geschenke, verkauft wird nichts. Eine besondere Zuneigung hat Walter für asiatische Elefanten, die ihn im Jahr 2000 in Thailand gepackt hat. Obwohl Walter in einer abgelegenen friedlichen und ruhigen Gegend in Hohenweiler wohnt, ist eine Elefantenhaltung hier leider unmöglich. Eine Zeit lang züchtete er Wollschweine. Doch die Tiere zum Schlachten zu führen, war mit viel Herzschmerz verbunden, weshalb er es aufgab. Dafür hat er zwei Alpakas, die so lange leben dürfen, bis sie eines natürlichen Todes sterben. Zudem hält Walter neun Hühner und einen Kater. Walter hat eine Liebe zum Varieté und war Mitbegründer des Laientheaters „Spiellust 47“. Im oberen Stock seines Hauses hat er dann vor drei Jahren die Kleinkunstbühne „Koo 18“ eingerichtet. Dort singt, spielt und zaubert er für Familie und Freunde, bietet kurzweilige Shows als Alleinunterhalter, garniert mit kulinarischen Genüssen, wobei ihn seine Partnerin Ulrike unterstützt. Mit seiner ersten Ehefrau hat Walter drei Söhne und inzwischen auch zwei Enkel. Drei Jahre nach seiner Scheidung heiratete er 2005 die Sängerin und Schauspielerin Chantal, der er sprichwörtlich sein Leben verdankt. Er hatte nämlich, kurz nachdem er sie kennengelernt hatte, im Dezember 2004 eine Reise nach Thailand gebucht. Chantal wollte aber lieber nach Norwegen. Durch die Umbuchung sind sie 2004 dem Tsunami in Thailand entkommen. Die Ehe hielt jedoch nur zweieinhalb Jahre.

Vor sechs Jahren traf er seine Jugendbekanntschaft Ulrike wieder, die er im Sommer 1966 als 16-Jährige bei einem Unterhaltungsabend kennengelernt und dann aus den Augen verloren hatte. Mit ihr möchte er gemeinsam alt werden.

Das Jubiläum wird natürlich mit seiner Ulrike gefeiert, aber auch mit Familienmitgliedern und Freunden. Herzliche Gratulation.