Dornbirn – eine Stadt der vielen Schulen

03.04.2017 • 16:22 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Große Freude herrschte bei den Edlacher Volksschülern  bei der Eröffnung ihre neue Schule.  Foto: ha
Große Freude herrschte bei den Edlacher Volksschülern  bei der Eröffnung ihre neue Schule.  Foto: ha

Für Bildungsangebote und -einrichtungen greift die Stadt Dornbirn gerne tief in die Tasche.

dornbirn. (ha) Als größte Stadt des Landes mit bald 50.000 Einwohnern muss Dornbirn auch für Bildungseinrichtungen Jahr für Jahr viel Geld in die Hand nehmen, unter anderem für den Bau und die Erhaltung der Pflichtschulen.

Die Stadt ist zuständig für insgesamt 23 Schulen, von der kleinen Bergschule über die Mittelschule bis zur Fachschule für wirtschaftliche Berufe. Für Neubauten, Sanierungen und Erweiterungen sind im Budget Jahr für Jahr hohe Summen vorgesehen. Allein das große Raumprogramm, das vor wenigen Jahren beschlossen wurde, verschlingt in den nächsten zwei Jahrzehnten rund 100 Millionen Euro. Erst vor Kurzem wurde die neue Volksschule Edlach eröffnet, die Weichen für den Neubau der Volksschule in Haselstauden sind ebenfalls bereits gestellt.

Abteilung „Gesellschaft“

Auch die Ausstattung, angefangen von Lern- und Lehrmitteln bis zur Kreide samt Tafeltuch, ist ebenso Sache der Stadt wie die Feststellung der Schulpflicht für Kinder oder die Einteilung der Schulsprengel. Für die Umsetzung zuständig ist die Abteilung „Gesellschaft“ im Dornbirner Rathaus, die auch die Schülerbetreuung am Nachmittag organisiert.

Nicht knausrig ist die Stadt bei der Förderung verschiedener Projekte, so Schulstadtrat Werner Posch: „Die Stadt unterstützt und fördert Schüler, Eltern und Lehrer bei diversen Projekten, Fortbildungen und Veranstaltungen sowie mit dem Schüler-Start-Paket.“

Früher Beginn wichtig

Über 1000 Buben und Mädchen besuchen einen der 20 städtischen Kindergärten, wo sie von motivierten Pädagoginnen, die im Dienst der Stadt stehen, betreut und auf den Eintritt in die Schule vorbereitet werden.

Großer Wert wird auf die Sprachförderung der Kleinen gelegt: So werden etwa Kinder mit nicht deutscher Muttersprache in eigenen Kursen auf den Kindergartenalltag vorbereitet.

Für Dornbirns Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, zuständig für das Ressort Weiterbildung, sind Investitionen in die Bildung gut angelegtes Geld: „Bildung ist der Schlüssel zum Arbeitsmarkt, zur Wirtschaft, zum Wohlstand. Es ist uns deshalb sehr wichtig, qualitativ hochwertige Bildungsangebote für jede Altersgruppe anbieten zu können.“

Bildung für Erwachsene

Dazu zählen außer den Schulen und Kindergärten auch Einrichtungen für Erwachsene, an denen in Dornbirn kein Mangel herrscht. Beispiele sind neben der Fachhochschule Vorarlberg das WIFI oder das BIFO, die eine führende Rolle in Sachen Weiterbildung spielen.

Qualitativ hochwertige Bildungsangebote sind uns bei der Stadt besonders wichtig.

Andrea Kaufmann