Emser Handballer hoffen auf Aufstieg

25.04.2017 • 16:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Rainer Nachbaur setzt zum Wurf an. Am Sonntag geht es ins Derby gegen Feldkirch.  Foto: Stiplovsek
Rainer Nachbaur setzt zum Wurf an. Am Sonntag geht es ins Derby gegen Feldkirch. Foto: Stiplovsek

Der HC Hohenems verfolgt ehrgeizige Ziele. Eines ist in greifbarer Nähe.

hohenems. (VN-hoj) Gänsehautatmosphäre – so beschreibt Martin Banzer, Kapitän beim Handballclub Hohenems, die Stimmung, wenn er vor gefüllten Zuschauerrängen aufs Spielfeld tritt. „Und meistens ist die Herrenriedhalle bei den Spielen voll“, fügt Clemens Märk hinzu. Neben Banzer ist er eines der sieben Vorstandsmitglieder des Clubs. „Die Stimmung hier ist super“, führt er weiter aus. „Der Zusammenhalt im Verein erzeugt ein sehr familiäres Umfeld.“

Nachwuchs im Fokus

In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Nachwuchsspieler von rund 85 auf knapp 200 gestiegen. Das liegt an „Info-Aktionen in Schulen, aber auch an der guten Arbeit innerhalb des Vereins“, sagt Märk. Besonders wichtig sei es, den Kindern eine sportliche Perspektive zu bieten. Dazu trägt eine Kooperation mit dem HC Hard bei, einem der zwei erfolgreichsten Handballclubs im Land. Immer wieder kommt es zum Spieleraustausch zwischen Hohenems und der Bodenseegemeinde. So erhalten nicht nur die Hohenemser wertvolle Unterstützung. Es können sich auch junge Talente aus ihren Reihen in Hard versuchen.

Auch mit einem Aufstieg in höhere Spielklassen will der Verein Anreize für den Nachwuchs schaffen. Die Emser Damen, die derzeit in einer Spielgemeinschaft mit Hard in der Bezirksklasse Bodensee-Donau agieren, sollen bis 2022 in der Landesliga Fuß fassen. Im selben Zeitraum soll sich die Herrenmannschaft, momentan in der Landesliga Baden-Württemberg, in der nächsthöheren Spielklasse etablieren.

Große Hoffnungen

Derzeit sind die Herren Tabellendritter. Theoretisch ginge sich die Relegation und damit auch der Aufstieg noch heuer aus. Dafür muss aber nicht nur der Tabellenzweite das letzte Saisonspiel verlieren. Auch Hohenems braucht einen Heimsieg gegen Feldkirch am kommenden Sonntag. Für die Motivation soll eine volle Halle sorgen: Märk und Banzer hoffen auf Gänsehautatmosphäre.

Gernot Watzl, 32, HohenemsDie nachhaltige Jugendarbeit und die sensationelle Stimmung haben mich von Anfang an überzeugt. Alle ziehen an einem Strang und es wird überall tolle Arbeit geleistet.

Gernot Watzl,

32, Hohenems

Die nachhaltige Jugendarbeit und die sensationelle Stimmung haben mich von Anfang an überzeugt. Alle ziehen an einem Strang und es wird überall tolle Arbeit geleistet.

Martin Banzer, 28, HohenemsMir gefällt die Sportart an sich, weil sie rasant und körperbetont ist. Der Verein bietet ein familiäres Umfeld, in dem man Freundschaften fürs Leben schließt.

Martin Banzer,

28, Hohenems

Mir gefällt die Sportart an sich, weil sie rasant und körperbetont ist. Der Verein bietet ein familiäres Umfeld, in dem man Freundschaften fürs Leben schließt.

Tobias Rösler, 9, HohenemsWir haben hier eine tolle Gemeinschaft. Es macht mir total Spaß und ich habe viele Freunde. Weil es mir so gut gefällt, mache ich in der Schule auch ein Referat über Handball.

Tobias Rösler,

9, Hohenems

Wir haben hier eine tolle Gemeinschaft. Es macht mir total Spaß und ich habe viele Freunde. Weil es mir so gut gefällt, mache ich in der Schule auch ein Referat über Handball.

Derby gegen Feldkirch: Sonntag, 30. April, um 17:00 Uhr in der Herrenriedhalle Hohenems