„Grundlage für wichtige Entscheidungen“

19.02.2018 • 16:27 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Präsentation der „Freizeit- und Sportstrategie“ durch Lothar Baumgartner, Grafik, Jürgen Albrich, Leiter Sportabteilung und Sigi Ramoser, sägenvier (v. l.). Stadt
Präsentation der „Freizeit- und Sportstrategie“ durch Lothar Baumgartner, Grafik, Jürgen Albrich, Leiter Sportabteilung und Sigi Ramoser, sägenvier (v. l.). Stadt

Stadt Dornbirn präsentierte „Sport- und Freizeitstrategie 2025“.

Dornbirn Mit einiger Verspätung wurde nun die von der Stadt in Auftrag gegebene „Freizeit- und Sportstrategie 2025“ der Öffentlichkeit präsentiert. Welche Ziele die Stadt in den nächsten acht Jahren verfolgt, ist in einer Broschüre, die im Rathaus erhältlich ist, nachzulesen.

Für Bürgermeisterin Andrea Kaufmann ist die Dokumentation eine ideale Grundlage für wichtige Entscheidungen: „Wir haben ein Konzept erarbeitet, das die zukünftigen Rahmenbedingungen und Handlungsfelder im Sportbereich festlegt.“ Ziel ist es jedenfalls, noch mehr Menschen als bisher für den Sport zu begeistern, so Sportstadträtin Marie Louise Hinterauer.

Dabei ist Dornbirn schon jetzt im Sport- und Freizeitbereich gut aufgestellt: Es gibt über 100 Sportvereine mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedern, die in 55 Sporthallen mit einer Gesamtfläche von 25.000 qm oder auf über 16 Fußballplätzen und anderen Sportanlagen trainieren. Auch außerhalb der Sportvereine setzen die Dornbirnerinnen und Dornbirner auf Bewegung und reservieren im Schnitt pro Woche immerhin knapp fünf Stunden für sportliche Aktivitäten, vom Schwimmen übers Fahrradfahren bis zum Wandern.

Ein Ziel der Sport- und Freizeitstrategie ist die Gesundheitsvorsorge. Unter anderem soll im Rahmen von Informationskampagnen die Bevölkerung angeregt werden, ihre Besorgungen vermehrt zu Fuß oder per Fahrrad, auch in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erledigen.  Vereine, die Nachwuchsarbeit betreiben, können in Zukunft mit entsprechender finanzieller Unterstützung seitens der Stadt rechnen.

Sportstätten im Fokus

Nicht kleinlich zeigen will sich die Stadt bei der Erhaltung oder Schaffung neuer Sportstätten. So soll unter anderem die Machbarkeit einer neuen Dreifachturnhalle mit Zuschauerbereich geprüft werden. Bestehende Sportstätten, wie das Stadion Birkenwiese oder die Sporthallen der Ostachse auf dem Messegelände, sollen auf den neuesten Stand gebracht werden.

Die bereits jetzt schon gute Zusammenarbeit zwischen den Vereinen soll etwa durch Sportstammtische und andere Veranstaltungen vertieft werden. Als Anlaufstelle für alle Fragen rund um den Sport sieht sich dabei die Sportabteilung des Rathauses. Verantwortlich für die neue Broschüre „Freizeit- und Sportstrategie 2025“ ist Jürgen Albrich, Leiter der Abteilung Sport und Freizeit im Rathaus. Für die externe Begleitung zuständig war Stefan Hagen, Hagen Management. Vertreter verschiedener Parteien und  von Sportvereinen haben ebenfalls mitgearbeitet. ha