Kunsteisbahn wird um 2,4 Millionen saniert

Vorarlberg / 05.04.2018 • 18:03 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Eisbahn bekommt auch eine neue Flutlichtanlage mit vier Pfeilern an den Eckradien.
Die Eisbahn bekommt auch eine neue Flutlichtanlage mit vier Pfeilern an den Eckradien.

Baustart für die umfangreichen Arbeiten erfolgt noch im April.

Hohenems In dieser Woche erfolgte der Spatenstich für die Sanierung und Erweiterung der Hohenemser Kunsteisbahn. Die Investitionskosten betragen 2,4 Millionen Euro. Zunächst wird nördlich der Eisfläche ein neues Umkleidegebäude mit rund 330 m2 Nutzfläche für die Eishockeysportler in massiver Bauweise errichtet, denn die Umkleiden bieten den Mannschaften und dem Nachwuchs des Hohenemser Schlittschuhclubs (HSC) derzeit eindeutig zu wenig Platz. Entstehen sollen vier komfortable Umkleidekabinen inklusive entsprechender Nasszellen und Nebenräumen. In weiterer Folge wird die bestehende Eishockeybande und Beleuchtungsanlage samt den zugehörigen Stahlbetonmasten abgetragen.

An den Eckradien wird eine neue Flutlichtanlage mit vier Masten installiert und die Bande wird inklusive der Straf- und Juryboxen erneuert. Darüber hinaus investiert die Stadt in eine neue, modernere und deutlich hochwertigere Beschallungsanlage, um ein besseres Hörerlebnis für die Besucher zu ermöglichen.

Der Baustart ist noch in diesem Monat, die Fertigstellung ist für November 2018 geplant. Von dieser Sanierung und den damit verbundenen Investitionen in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro profitieren neben dem HSC mit seinen Kampf-, Nachwuchs- und Seniorenmannschaften über 20 Hobbymannschaften, rund 4000 Schul- und Kindergartenkinder und an die 10.000 aktive Eislaufsportler aus Hohenems und der gesamten Umgebung, welche die Kunsteisbahn jedes Jahr nutzen. Daher ist auch eine Kostenbeteiligung der angrenzenden Kummenberggemeinden geplant, sodass sich abzüglich der Landessubventionen die Kosten für die Stadt schließlich auf 1,5 Millionen Euro belaufen werden.

Stehtribüne bekommt Dach

Im Jahr 2019 wird dann noch die längsseitige Stehtribüne mit einer Stahl-/Holzkonstruktion überdacht. Außerdem werden die bestehenden Geländer gemäß den neuesten sicherheitstechnischen Bestimmungen erneuert.

Bgm. Dieter Egger verwies beim Spatenstich auf den einstimmigen Beschluss zur Sanierung durch die Stadtvertretung. Sportstadtrat Friedl Dold sah darin auch eine wichtige Investition für den Nachwuchs der Emser Sportvereine. tf

Die Verantwortlichen setzten diese Woche zum Spatenstich an. tf
Die Verantwortlichen setzten diese Woche zum
Spatenstich an. tf