3500 Kissen und Decken für die Gymnaestrada

Vorarlberg / 14.03.2019 • 17:12 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Besucher des Weltturnfestes erwarten spektakuläre Vorführungen auf mehreren Bühnen im Land. OK
Die Besucher des Weltturnfestes erwarten spektakuläre Vorführungen auf mehreren Bühnen im Land. OK

Vorbereitungen auf die Weltgymnaestrada laufen auf Hochtouren.

Dornbirn Marie-Louise Hinterauer, Präsidentin des Organisationskomitees der Weltgymnaestrada, Geschäftsführer Erwin Reis und ihre engsten Mitarbeiter sind derzeit fast rund um die Uhr mit den Vorbereitungen für das Weltturnfest, das vom 7. bis 13. Juli 2019 zum zweiten Mal in Vorarlberg, vorwiegend in Dornbirn und Bregenz, über die Bühne geht, im Einsatz. Dazu gehört auch die Organisation der Verpflegung für mindestens 18.000 Turnerinnen und Turner aus aller Welt. 

Ein neuer Rekord steht bereits: Erstmals werden 60 Nationen teilnehmen, so viele wie nie zuvor in der 66-jährigen Geschichte der Gymnaestrada. Wenn das Groß­ereignis ebenso abläuft wie schon vor zwölf Jahren, dann kann nichts schiefgehen. Denn damals gab es großes Lob für die Organisation, vor allem aber für die Gastfreundschaft, die die Teilnehmer er­fuhren.

Um den Teams optimale Aufführungsstätten anbieten zu können, wurde der Bau einer neuen Messehalle als hochmoderne Sportanlage, die später heimischen Vereinen zur Verfügung steht, auf die Prioritätenliste aktueller Projekte gesetzt. Anfang Juli soll Eröffnung sein, das gilt auch für den Campingplatz: Auch er soll rechtzeitig fertiggestellt sein, denn ein Teil der Sportlerinnen und Sportler samt ihren Betreuern wird wohl per Wohnmobil oder mit dem Zelt im Gepäck zum Fest anreisen.

Ein Großteil der Sportler übernachtet, betreut von Vereinen, in Turnhallen. Damit alle gut schlafen können, werden nicht weniger als 3500 nagelneue Kissen und ebenso viele Decken verteilt. Mindestens 1000 Besucher und Teilnehmer gönnen sich eine Unterkunft in einem Beherbergungsbetrieb. Nicht nur die Hotellerie darf also mit guten Geschäften rechnen, auch bei heimischen Händlern klingeln die Kassen. In den Großküchen werden rund zehn Tonnen Fleisch verarbeitet, dazu sechs Tonnen Kartoffelgerichte, 1,6 Tonnen Pasta, 27.000 Liter Salatdressing und 200.000 Ländle-Kalbswürste. Für die Beflaggung der 16 Nationendörfer im Land wurden 1500 Fahnen bestellt.

Das Um und Auf ist allerdings die Betreuung der Gäste aus aller Welt. Da ziehen unzählige Vereine und Organisationen an einem Strang: Sie organisieren 8500 Freiwillige, die in verschiedensten Bereichen eingesetzt werden, von der Begleitung zu den Aufführungsstätten bis zur Zubereitung des Frühstücks. ha

Die 18.000 Teilnehmer wollen gut versorgt sein, dabei helfen viele Vereine vor Ort.
Die 18.000 Teilnehmer wollen gut versorgt sein, dabei helfen viele Vereine vor Ort.