Störungsfrei plantschen

28.07.2016 • 09:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Pool. Nicht jeder hat Platz oder die finanziellen Möglichkeiten für einen fix eingebauten Swimmingpool oder Schwimmteich. Aufblasbare Pools sind eine Lösung.

Es gibt keine rechtlichen Bestimmungen, die besagen, dass ein aufblasbarer Pool im Garten nicht aufgestellt werden darf – oder bestimmte Kriterien erfüllt sein müssen. Als genehmigungspflichtiges Bauwerk gilt ein Pool dann, wenn zu dessen fachgerechter Herstellung bautechnische Kenntnisse erforderlich sind. Das bedeutet, überall dort, wo ich entsprechende Fundamente erstellen lasse (Bodenplatte, Bodenaustausch mit Kiesschüttungen, u.dgl.) ist davon auszugehen, dass es sich um ein Bauwerk handelt.

Ein aufblasbarer Pool (wie in zahlreichen Geschäften erhältlich), der im Garten lediglich aufgestellt und aufgrund der Wasserfüllung eben eine Rasennarbe hinterlässt, im Übrigen aber über den Winter wieder abgebaut wird, erfüllt die gesetzlichen Erfordernisse (bautechnische Kenntnisse) meist nicht. Problematisch sind jedoch die Filteranlagen. Ortsfeste Maschinen bzw. ortsfeste technische Einrichtungen, durch die die Nachbarn belästigt bzw. gefährdet werden können, sind baurechtlich bewilligungspflichtig. Ein Anruf im Bauamt kann dies klären.

Richtige Platzwahl

Wenn eine Möglichkeit besteht, sollte der Pool nicht unmittelbar an der Grenze zum Nachbargrundstück aufgestellt werden. Plantschende Kinder fallen keineswegs unter „ungebührliche Lärmerregung“ und müssen geduldet werden. Manchmal schützen Sträucher oder Büsche vor Blicken und Quietschen, wo diese Möglichkeit aus Platzmangel nicht besteht, bewirkt eine Schallschutztrennwand wahre Wunder. Dass der Pool nach Ende der warmen Jahreszeit so entleert wird, dass das ablaufende Wasser nicht ins Nachbargrundstück läuft, versteht sich von selbst.