Solaranlagenüberprüfung

05.04.2017 • 14:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auch Solaranlagen benötigen regelmäßige Funktionschecks. Foto: Shutterstock
Auch Solaranlagen benötigen regelmäßige Funktionschecks. Foto: Shutterstock

Energie. Die Durchführung eines Checks der Solaranlage ist empfehlenswert – und teils gefördert.

Das Energieinstitut Vorarlberg empfiehlt die regelmäßige Überprüfung von Solaranlagen. Die optimale Funktionsweise der Anlagen verlängert die Lebensdauer und erhöht die Wirtschaftlichkeit für den Betreiber. Die Durchführung eines Solaranlagenchecks in mehreren Gemeinden und Regionen hat gezeigt, dass knapp 18 Prozent der Anlagen teilweise erhebliche Mängel aufwiesen. Denn auch eine problemlos funktionierende Anlage kann durch falschen Anlagendruck, verschmutzte Solarflüssigkeit, unzureichenden Frostschutz oder eine Funktionsstörung von Kollektorfühler oder Speicherfühler nach einer gewissen Betriebszeit Mängel aufweisen.

Ungenutztes Potenzial

Die vier häufigsten Mängel waren Probleme beim Überdruckventil, eine fehlende Fixierung oder falsche Positionierung beim Speicherfühler, Luft in der Anlage und Fehler am Kollektor. Bei rechtzeitiger Behebung fallen nur wenige Euro an, werden die Fehler allerdings nicht entdeckt können bei Anlagen erhebliche Schäden entstehen. Manchmal bleibt auch schlichtweg „nur“ Potenzial ungenutzt, doch was nutzt die Gratisenergie von der Sonne, wenn sie nicht an ihren Bestimmungsort kommt? Die durch technische Büros und Fachleute durchgeführten Solaranlagenchecks werden von Gemeinden teilweise mit mehr als der Hälfte der anfallenden Kosten gefördert. Teilweise wird die kontingentierte Förderung nach dem Prinzip „wer zuerst kommt …“ durchgeführt. Auskunft über die Aktion gibt Ihre Wohnsitzgemeinde oder das Energieinstitut Vorarlberg.

Weitere Infos auf
www.energieinstitut.at