Im Vorderwald herrscht große Zuversicht

Sport / 25.07.2019 • 21:00 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Die Langenegger rund um Kapitän Patrick Maldoner (rechts) wollen in der Eliteliga wieder zurück in die Erfolgsspur. VN-STIPLOVSEK

Als einziges Team aus dem Bregenzerwald kämpft die SPG Zima FC Langenegg in der VN.at-Eliteliga um Punkte.

Langenegg Nach Platz 15 und einer eher durchwachsenen Spielzeit in der Westliga versucht sich der FC Langenegg nun in der neuen VN.at-Eliteliga. Kapitän Patrick Maldoner (25) sieht seine Mannschaft nach der Vorsaison auf einem guten Weg.
Neben den Vorbereitungsspielen im Rahmen des Raiffeisen Wäldercups und dem Aus im Halbfinale gegen Bizau durfte sich Langenegg erstmals im ÖFB-Cup beweisen. Gegen Zweitligist Austria Klagenfurt verlor man zuhause zwar mit 1:4, man sei aber nicht unzufrieden mit dem Premierenspiel im Pokal. „Wir haben uns tapfer geschlagen und besonders in der ersten Halbzeit gezeigt, dass wir gegen die individuelle Klasse der Kärntner mithalten können. Wenn wir das 2:0 machen, schaut das Spiel anders aus“, blickt Patrick Maldoner zurück.

Es war nicht alles schlecht

Auch das Westligajahr bilanziert der Langenegger Kapitän trotz positiv. Zwar habe man im Herbst Lehrgeld bezahlt, der Frühling sei aber sehr viel besser verlaufen. Die Zeit in der Regionalliga sei sicher eine tolle Erfahrung gewesen und habe auch die Mannschaft gestärkt.

„Die Qualität ist grundsätzlich da, man wird sehen, was am Ende für uns rausspringt.“

Patrick Maldoner, Kapitän SPG Zima FC Langenegg


Im Vergleich zu anderen Teams der Eliteliga gaben sich die Wälder am Transfermarkt zurückhaltend, größtenteils wird auf den Kader der Vorsaison vertraut. Den Neuzugängen, u. a. wurden die Offensivkräfte Manuel Möß (21) und Routinier Michael Vonbrül (42) verpflichtet, steht vor allem der Abgang von Andreas Röser zum DSV gegenüber. „Das ist natürlich sowohl sportlich als auch menschlich ein großer Verlust“, bemerkt Maldoner. Man habe das Spiel die letzten Jahre sehr auf den Flügelspieler zugeschnitten, nun werde man neue Wege finden müssen. Maldoner zeigt sich aber zuversichtlich, was die neue Saison anbelangt: „Die Qualität des Kaders ist im Vergleich zum Vorjahr sicher nicht schlechter geworden, die Mischung passt.“

Kein Ziel ausgegeben

Favoriten in der Eliteliga sind für den Langenegger Kapitän andere: „Wenn man sieht, wie so mancher Verein investiert hat, darf man schon vermuten, dass sie oben mitspielen werden.“ Beim Team von Coach Klaus Nussbaumer stehe die Weiterentwicklung im Vordergrund. Was am Ende dann rausschaue, werde sich zeigen.

VN-at.-Eliteliga 2019/20

SPG Zima FC Langenegg, Kaderliste mit Trikotnummern und Geburtsdatum

Tor

1 Michael Wohlgenannt 26. Juni 1995

28 Wolfgang Ott 29. Jänner 1974

Feldspieler

2 Michael Vonbrül 14. Februar 1977
4 Gilnei Mesquita de Silva 18. November 1985

5 Julian Karg 9. Februar 1993

6 Dominik Heidegger 21. Mai 1991

7 Milan Rakic 14. April 2000

9 Klaus Schwärzler 18. Februar 1986
10 Patrick Maldoner 29. Dezember 1993

11 Manuel Möß 26. Mai 1998
12 Marcel Steurer 6. Juli 1998
14 Marcel Maldoner 5. März 1991

15 Daniel Schmidler 28. November 1986
16 Marc Nussbaumer 16. Dezember 1999

17 Sebastian Inama 14. September 1994
18 Paulo Victor 22. März 1996

19 Michael Schmid 27. April 1999

20 Michael Bader 14. Dezember 1990
21 Kevin Bentele 2. August 1992

30 Peter Eberle 6. Jänner 2002

Trainer: Klaus Nussbaumer

Tormanntrainer: Wolfgang Ott

Betreuer: Adrian Nussbaumer

Masseur: Johannes Wackerle

Sportlicher Leiter: Klaus Schwärzler;


Neben Hohenems dürfe laut dem 25-Jährigen wohl auch der DSV ganz vorne in der Tabelle zu finden sein. Generell erwarte er aber mit der neuen Eliteliga ein spannendes Format, bei dem durchaus auch Überraschungen passieren können.

Saison ohne Wälderderbys

Während eine Spielklasse weiter unten fünf Bregenzerwälder Vereine regelmäßig für volle Zuschauerränge sorgen werden, sind die Vorderwälder in der Eliteliga allein auf weiter Flur. Für Langeneggs Mittelfeldspieler ein kleiner Wermutstropfen: „Die Derbys sind schon immer extrem coole Spiele, wir hätten uns natürlich gewünscht, dass es Mitaufsteiger gibt“, so Maldoner. FB