2015 wieder herausforderndes Jahr für die Finanzwirtschaft

Wir werden im Jahr 2015 die Bedürfnisse und das sich ändernde Kommunikationsverhalten unserer Kunden weiter intensiv beobachten, um rechtzeitig das Angebot darauf abzustimmen, wann, wo und in welcher Form unsere Kunden ihre Bankgeschäfte erledigen wollen. Schon seit Jahren ist es unser Anspruch, Kundenwünschen bedürfnisorientiert und ökonomisch sinnvoll zu entsprechen – der Tradition verbunden, der Innovation verpflichtet, unser Ziel auch für 2015.
Sparen und Vorsorgen sind auch 2015 ein Thema. Doch die Menschen sind verunsichert.
Schwarzach. Alte Vorarlberger Tugenden werden infrage gestellt. Droht doch auch
den Sparern im Land Negativzins, und stellt sich die Frage, ob Lebensversicherungen überhaupt sinnvoll sind, um für das Alter vorzusorgen. Oder sollte man nicht überhaupt das Geld ganz anders anlegen? Viele Fragen, die nicht einfach zu beantworten sind.
Kurzum: Die Menschen sind verunsichert und auch die regionale Wirtschaft sucht neue Formen der Finanzierung. Die VN befragte Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer, Landesdirektoren und Verantwortliche der wichtigsten Banken und Versicherungen nach ihrer Einschätzung der Lage und ihren Vorhaben für das Jahr 2015. Der Wandel sorgt auch in den Zentralen für neue Überlegungen und holt traditionelle Tugenden, etwa die Konzentration auf das regionale Geschäft, ans Licht.

Mehr denn je setzt die Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV) alles daran, ihren 110.000 anspruchsvollen Privatkunden und über 7400 exportorientierten Unternehmerkunden das zu bieten, was sie brauchen: schnelle, flexible Lösungen, die den veränderten Kundenbedürfnissen entsprechen.
Für die Treffsicherheit der Finanzlösung sind daher die Nahbeziehung zum Kunden und die Kompetenz des Betreuers, allen voran vernetztes Denken und Handeln, entscheidend. Und eine Bank, die – politisch und wirtschaftlich unabhängig – rasch jene Entscheidungen trifft, die für die Kunden, Mitarbeiter und die Bank am besten sind. Wenn Netzwerke an die Stelle von Märkten treten, gehört die Zukunft all jenen, die Verbindungen am effektivsten nutzen. Wir sehen es als unsere Pflicht an, das dichte, grenzüberschreitende Netzwerk der BTV auch unseren Kunden zur Verfügung zu stellen. Denn ihre Zukunft ist unsere.

Viele Menschen haben jetzt das erste Mal eine Vorstellung davon bekommen, wie hoch ihre Pension einmal ausfallen wird. Das hat bei vielen zu einem Aha-Effekt geführt. Das war für uns auch der Grund, das neue Produkt als Rentenprodukt aufzusetzen. Mein Ausblick: Aufgrund der historisch tiefen Zinsen und der hohen Marktsättigung in Österreich bleibt das Umfeld, in dem sich Versicherungen bewegen, weiter herausfordernd. Gefragt sind neue Ideen, neue Konzepte und mutige Schritte.
Wir setzen bei der Uniqa Versicherung auf neue Produkte, wie etwa in der klassischen Lebensversicherung, und ergänzen unsere Vertriebswege kontinuierlich. Neben dem persönlichen Betreuer, den ich immer noch für die wichtigste Komponente im Versicherungsgeschäft halte, werden wir den Onlinevertrieb weiter forcieren.
Mit der eben erst von uns gegründeten gegründeten Zukunftswerkstatt sind wir laufend dabei, neue Entwicklungen zu prüfen und herauszufiltern, wohin der Trend geht.


Wir wünschen allen Anlegerinnen und Anlegern ein erfolgreiches Börsenjahr 2015!

Wir haben heuer schon gemerkt, dass den Kunden hier qualifizierte Beratung ganz wichtig ist. Die Donau Versicherung wird sich hier verstärkt eine Beratungsverpflichtung als Teil unserer Qualitätssicherung gegenüber unseren Kunden verschreiben.
Wegen der schwachen Wirtschaftskonjunktur überlegen die Kunden genauer, wie sie ihr Geld veranlagen und investieren. Wir als Versicherer sind hier noch intensiver gefordert, den Menschen die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit privater Absicherung und Vorsorge zu verdeutlichen.
Die Niedrigzinssituation wird uns auch im kommenden Jahr begleiten. Das fordert uns in der Veranlagung weiter heraus. Andererseits werden dadurch neue Produktvarianten der Lebensversicherung überlegt. Die Donau Versicherung gilt hier als Vorreiter. Wir bieten bereits seit Frühjahr 2013 mit dem SmartGarant eine Lebensversicherung ohne Garantiezins, dafür mit 100%iger Bruttoprämiengarantie an.

Der Bedarf für private Altersvorsorge wird aus demografischen Gründen in den nächsten Jahren deutlich zunehmen. Der erschwerte Zugang zur Invaliditätspension und die Einführung des Pensionskontos rücken das Thema Vorsorge auch im Jahr 2015 stark ins Zentrum des Kundeninteresses. Zum ersten Mal wird das Ausmaß der finanziellen Einbußen im Alter einer breiten Öffentlichkeit bewusst. Wir sehen es daher als unsere Verpflichtung, den Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern in der Pensionsfrage beratend zur Seite zu stehen und sichere Vorsorgemodelle für die private Altersvorsorge anzubieten.
Ein Thema, das die Versicherungen insgesamt dieses Jahr verstärkt beschäftigen wird, ist das neue Versicherungsaufsichtsgesetz und damit die Umsetzung von Solvency II, wofür wir bestens gerüstet sind.
Auch die historisch niedrigen Zinsen werden für uns weiterhin eine Herausforderung sein, wir rechnen auch im Jahr 2015 nicht mit steigenden Zinsen. Die Wiener Städtische Versicherung ist in der glücklichen Lage, über festverzinsliche Wertpapiere und andere Vermögenswerte zu verfügen, die schon länger im Deckungsstock sind und dadurch höhere Zinsen abwerfen.

Die Anzahl und das Ausmaß der Naturkatastrophen wachsen ständig. Das Eindämmen der Erderwärmung sowie der Erhalt des sozialen Friedens stellen aus meiner Sicht die größten Herausforderungen weltweit dar. Für Vorarlberg gilt es, die positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu erhalten bzw. auszubauen. Wichtig wird es sein, unserer Jugend eine gute Schulausbildung zu bieten und für ausreichende Arbeitsplätze zu sorgen, damit sie in eine positive und sinnerfüllte Zukunft blicken kann.
Für das Jahr 2015 bin ich trotz der schwierigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen optimistisch. Wir werden mit dem entsprechenden Grundvertrauen, mit Mut und einer positiven Einstellung auch diese Herausforderungen bestehen und sicher wieder besseren Zeiten entgegengehen.

Nicht nur uns Banken, sondern die Unternehmen allgemein erwartet im Jahr 2015 ein zunehmend ungemütlicheres Umfeld – politisch wie auch wirtschaftlich betrachtet. Umso mehr müssen wir für die vielfältigen Herausforderungen gut gerüstet sein.
Für das neue Jahr wünsche ich mir vor allem, dass sich die internationalen Konflikte beruhigen und mancherorts wieder ein vernünftiger Dialog Einzug hält.
In Hinblick auf die Europäische Union sollten die Mitgliedstaaten näher zu einer politischen und wirtschaftlichen Einheit zusammenrücken und so das übergreifende „europäische Selbstbewusstsein“ stärken.
Wünschenswert für mich wäre aber weiters auch, dass die überbordende Bürokratie, mit der wir uns selbst behindern, zurückgedrängt werden kann.

Ertrags-/Risikorelation in der Produktauswahl zu finden. Umgekehrt ist absehbar, dass auch im kommenden Jahr die Kreditkonditionen auf einem historischen Niedrigststand verbleiben.
„Raiffeisen-Banking“ bedeutet übrigens immer mehr auch die Intensivierung der Kundenkontakte über die neuen technischen Möglichkeiten. Unsere wesentliche Stärke sind und bleiben aber die vielen persönlichen und direkten Kontakte zwischen den Kunden und Bankmitarbeitern.